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Im Fuchsbau. 11
„Gern, Herr,“ ſagte der Jäger mit froher Stimme.„Und ich begreife das.“
„Ei der Tauſend!“
„Ja, Herr, es gibt wenig Cavaliere wie Seine Erlaucht der Graf Fohrbach, wenig Herren, denen Jedermann, der ſie kennen lernt, ſo zugethan ſein muß.“
„Wenige!“ lachte der Andere laut hinaus.„Alſo ſteht der Graf doch nicht einzig da? Wen würdeſt du zum Beiſpiel neben ihn ſetzen? Sei aufrichtig, Joſef.“
—„Sie, Herr!“ erwiederte der Jäger nach kurzer Ueber⸗ legung, wobei er den jungen Mann mit ſeinem feſten Blicke an⸗ ſah.—„Sie, Herr,“ wiederholte er,„wenn—“
„Nun! weiter! weiter! Gerade heraus, Joſef, wie wir es immer gegen einander hielten.“
„Wenn—— wenn— Manches anders wäre,“ ſagte der Jäger mit ganz leiſer Stimme.
Dieß Wort mußte den Andern ziemlich ſchwer betroffen
uchte, wurde es doch
haben, denn obgleich er ein Lächeln verſ gleich darauf von einem wehmüthigen Zuge verdrängt. Er ließ den Kopf in die Hand ſinken und verharrte ſo einige Secunden. „Allons!“ rief er alsdann nach einer Pauſe in ſeinem gewöhn⸗ lichen heiteren Tone,„du haſt mir gewiß noch mehr zu ſagen, Joſef, denn wegen einer Bagatelle, wie die vorhin, läßt du dich nicht bei mir ſehen.“
„Sie haben Recht, Herr ‚„u erwiederte der Jäger;„es trieb mich, aufrichtig geſagt nach langem Kampfe, hieher,— nicht aus Furcht vor Ihrem Zorn, Herr, obgleich ich wohl weiß, daß mich derſelbe in einem Nu zermalmen könnte, obgleich ich weiß, daß es Sie nur einen Zug an jener Klingel koſtet und ich ſehe das Tageslicht nie wieder. Aber ich komme aus Dankbarkeit, für


