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Der Pilgerzug nach Mekka : morgenländische Sagen und Erzählungen / von F. W. Hackländer
Entstehung
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ihm ſprach:Ehr' und Preis ſei Dir, o Herr und König, und Dank dem Propheten, daß er Dich auswählte, um über dieſe Stadt und

iten dieſes Land zu regieren. Du haſt den Zauber gelöſt, der auf uns tadt ruhte und ſollſt fortan unſer Herrſcher ſein. Folge mir, o König, nes um Dich Deinem Volke zu zeigen, das Dich mit Sehnſucht erwartet. ren Ibrahim folgte dem Greiſe, der würdevoll voranſchritt und durch eine andere Thür, die ſich jetzt in dem Gemach zeigte, in hohe pracht⸗ urg volle Säle des nun entzauberten Schloßes trat. Sie wandelten durch por eine lange Reihe derſelben, von denen einer immer reicher und ſchöner ausgeſchmückt war, als der andere, und traten endlich auf eine große lte. Altane hinaus, wo das Volk, ſeinen neuen König kaum gewahr tte, werdend, ihn mit einem tauſendfachen Lebehoch empfing, und in dies eel. donnernde Geſchrei miſchte ſich der Klang der aufgeſtellten Muſikchöre. nde So war denn aus Ibrahim, dem Sohne des alten Kameeltreibers, en, ein reicher mächtiger König geworden, und er regierte lange Jahre en. in Glück und Freude. Sein Bruder, der mit der Caravane hinaus⸗ aſt gezogen war, hatte ſich ein kleines Vermögen erworben und glaubte g. darnach, er ſei es, an dem die Prophezeiung, er werde ein großes ie Glück machen, in Erfüllung gegangen. Doch wie wunderte er ſich, Er als er ſpäter ſeinen Bruder wiederfand, und ihn dieſer auf dem Kö⸗ te nigsſtuhle ſitzend, mit der Krone auf dem Haupte empfing! Beide g, lebten darauf noch lange Jahre vergnügt mit einander. enUnd hiermit, ſchloß der alte Mann, niſt mein Mährchen zu Ende. Er ſtieß die Aſche in ſeiner Pfeife zuſammen und ſah ſeine rg Zuhörer an, die aufmerkſam ſeiner Erzählung gelauſcht hatten. chAber das Mährchen kann noch nicht ganz zu Ende ſein, nahm en darauf der Emir el Hadſch das Wort; ndenn was iſt eigentlich aus dem Zauberpferde geworden, das ja anfänglich eine zu große Rolle rt ſpielte, als daß es ſo plötzlich verſchwinden könnte. teEi, entgegnete der alte Mann, das hätte ich faſt vergeſſen. 1. Ihr köoͤnnt Euch denken, daß ſich der junge König gleich nach dem d Schickſal ſeines treuen Roſſes erkundigte. Doch in der That, es war n nirgends mehr zu finden. Als er darauf die Weiſen ſeines Landes : zuſammenberief, waren ſie einſtimmig der Meinung, das Pferd ſei n der Genius ihres Königs geweſen, der ihn dem Willen des Propheten gemäß zu ſeinem Glücke geführt. Da ich nichs Beſſeres darüber zu n ſagen weiß, ſchloß der Alte ſeine Rede, ſo müßt Ihr ſchon mit u dieſer Auslegung zufrieden ſein.

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