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Der Pilgerzug nach Mekka : morgenländische Sagen und Erzählungen / von F. W. Hackländer
Entstehung
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zufrieden ſein, der dahin lautete, daß Ibrahim ſeinem Herrn die ganze b Summe zu erſetzen habe.

ff⸗ V Wenn er aber dies nicht im Stande ſei, ſo dürfe ihn ſein Herr en auf öffentlichem Markt als Sclaven verkaufen und das Geld, was er h, für ihn und das Pferd bekomme, als Entſchädigung anſehen. n⸗ b Ibrahim wurde darauf wieder nach Hauſe zurückgebracht. Der Kaufmann ließ ihm ſeine guten Kleider ausziehen und dafür ein altes leg V ſchmutziges und zerriſſenes Gewand anlegen, worauf er den Zügel des uf Pferdes in die Hand nehmen und ſeinem Herrn folgen mußte. Umſonſt war ſein Bitten und Flehen, ihn doch zu behalten, um⸗ Er ſonſt ſeine Verſprechungen und Betheuerungen, er würde durch Fleiß ch und gutes Betragen den Schaden wieder einzubringen ſuchen; es half* ich V Alles nichts. Sein Herr war unerbittlich und nicht genug, daß er in, V ihn auf dem Sclavenmarkt an irgend einen anderen Herrn verkauft et⸗ hätte, nein, er ließ ihn ſogar auf den Trödelmarkt bringen, wo nur das lumpigſte Geſindel ſeine Sachen einhandelt, und ſtellte ihn hier 4 zum Verkauf aus. nuf b Lange fand ſich aber kein Menſch, der ein Gebot auf Mann und 1s⸗ Pferd gethan hätte, und wenn zufälligerweiſe ein gut gekleideter Mann über den Platz ging und nach dem Preiſe dieſes Sclaven fragte, ſo Ze⸗ forderte der Kaufmann einen ſo unmäßigen Preis, daß alle achſel⸗ en, zuckend und lachend fortgingen. Kam aber irgend ein zerlumpter Kerl cht in ihre Nähe, ſo bot ihm der Kaufmann Mann und Pferd für einen im Spottpreis an; denn um den armen Ibrahim empfindlich zu beſtrafen, heil wollte er ihn in recht ſchlechte Hände bringen. Doch was er anfäng⸗ auf lich verlangte, war immer noch zu viel für das Geſindel, was ſich hier bei umher trieb. So mochte es ungefähr Abend geworden ſein, als noch ge⸗ b ein alter zerlumpter Kerl erſchien, der nach dem Preiſe des Sklaven rde und des Pferdes fragte, und der Kaufmann, dem das Ausſehen dieſes aar V Käufers recht paſſend erſchien, forderte eine ſo niedrige Summe, daß hee jener zuerſt glaubte, nicht recht gehört zu haben. zu Als aber der Andere nicht mehr forderte, zog der Alte einen ſchmutzigen ledernen Beutel hervor, zählte die Summe eilig hin, und ar; befahl alsdann dem Ibrahim, ihm zu folgen. Dieſer verſuchte noch him einmal, den Kaufmann zum Mitleiden zu bewegen, aber umſonſt. Er nte 1 wandte ſich lachend ab, indem er ihm ſagte, er ſei für ſolche Unacht⸗ adi ſamkeit und Nachläßigkeit noch viel zu gelinde beſtraft.

Traurig folgte der arme Sclave ſeinem neuen Herrn, der ihn mit

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