haftigkeit ihre vornehmſten Erweiſungen kennen gelernt. Jetzt iſt noch übrig, daß wir uns mit ihrem Wehrte bekannt machen, daß wir die Art, wie, und die Mittel, wo⸗ durch ſie erworben wird, näher in Er⸗ wägung ziehenz damit das Herrliche dem Ge⸗ müthe nicht bloß im Bilde vorſchwebe, ſondern auch in ihm Geſtalt und Leben werde.
Von dem Wehrte und der Trefklichkeie einer ſtarken Seele überhaupt iſt ſchon Einiges berührt worden. Wie ſich dieſe in der Natur und den Verhältniſſen des Weibes offenba⸗ ren, das ſoll uns jetzt beſchäftigen. Daß ſie auch hiier nicht anders als adeln und beglücken kann, muß ſchon aus dem einleuchten, was wir von dem Weſen und den Außerungen der Seelenſtär⸗ ſtand ke vernommen haben; und es könnte ſcheinen, über⸗, als ob eine Sache, die ſchon von ſelbſt unſre Be⸗ haben V wundrung in Anſpruch nimmt, der weitern An⸗ preiſung nicht bedürfe. Doch iſt es nützlich, die Schätzung aus der Region dunkler Gefühle in en d das Licht der deutlichen Einſicht zu ziehen; damit ir he nicht bloß flüchtige Begeiſterung, ſondern auch en beſonnene, dauerhafte, wirkſame Verehrung ent⸗ hehe ſtehe, und dem Streben das würdevolle Ziel im⸗ dun mer gegenwärtig ſey.
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