Achtzehnte Rede.
0006,,916-6,e
Weibliche Seelenſtaͤrke.
Fortſetzung der vorigen Rede.
We buche Seelenſtärke war der Gegenſtand unſrer letzten Betrachtung. Wir haben uns über⸗ zeugt, daß das Weib Stärke der Seele haben kann, daß ſie mit der natürlichen Schwäche ſei⸗ nes Herzens nicht in Widerſpruch iſt, und daß man nichts verlangt, wozu nicht die Anlagen da ſind, wenn man ihm dieſelbe anſinnt. Wir ha⸗ ben in der gelaſſenen Ertragung des Schmerzes, in dem Muthe der Pflichterfüllung, in hoher Selbſtverläugnung und in unerſchütterlicher Stand⸗


