nen Schutz. Gerne werden die Wünſche der fle⸗ henden Liebe erfüllt, indeß man auf die unge⸗ ſtüme Forderung nicht hört, der Anmaßung mit Trotz und Widerſtand begegnet. Zum Leben für andre beſtimmte die Schwäche das Weib, daß es dafür von andern angebethet werde, und alles er⸗ lange.
Mangel an körperlicher Stärke macht es dem Weibe unmöglich, weit aus ſich ſelbſt herauszu⸗ treten, mit ſeinen Arbeiten viel zu umfaſſen, und ſich über eine große Menge von Gegenſtänden auszubreiten. Sein häuslicher Kreis ſetzt ihm dieſelben engen Gränzen, die ihm ſein natürliches Vermögen angewieſen hatte. Dafür ſollte es mehr Innigkeit, mehr Gefühl, eine leichtere Ein⸗ bildungskraft, und einen empfänglichern Sinn fuͤr das haben, was ſich in dieſem kleinen Kreiſe er⸗ eignet. Es ſollte größere Forderungen thun an Ordnung und Schönheit, ſchneller und treffender merken, was dieſe Forderungen befriedigt, oder ihnen entgegen iſt. Die Welt des Gemüthes ſollte bei ihm reicher und lebensvoller ſeyn. Es ſollte mehr kennen, und mehr zu geben wiſſen, was verſchönert und erfreut..
Kraft und Härte ſind nahe mit einander verwandt. Eine gewiſſe Feſtigleit und Unbieg⸗


