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673 Boz, Unſer gemeinſchaftlicher Freund. 674 c den Ein.——õℳo⸗—————-———— 4
beriht und ein Lied würde mir beſſere Bezahlung ſein, als Mrs. John Harmon theilte Mr. Eugen Wrayburn die, Mise Geld, denn ich habe an dergleichen immer großes Ver⸗ im Vertrauen mit, was ſie während der Zeit ſeines Meig? gnügen gefunden, und Mrs. Higden und Johny ſelbſt Leichtſinns von den Gefühlen ſeiner Gattin gewußt. Und Bohne z oft ein komiſches Lied mit„Geſprochen“ drin vorgeſun. Mr. Eugen Wrayburn theilte Mrs. John Harmon im Ine hier gen; obgleich dies wohl nicht Ihre Sorte iſt, darauf Vertrauen mit, daß ſie, wenn es Gott gefalle, ſehen
icht defß wollt' ich wetten.“ werde, wie ſeine Gattin ihn verändert habe! verſtehen,„Sie ſind ein ſehr gutherziger junger Mann,“ er⸗„Ich mache keine Betheuerungen,“ ſagte Eugen;— widerte die Schneiderin;„ein wahrhaft gutherziger jun⸗„wer machte deren wohl, falls er ſie meinte!— Ich habe
ttrift mmit ger Mann. Ich nehme Ihr Anerbieten an.— Er wird einen Entſchluß gefaßt.“. f unmit vermuthlich nichts dagegen haben,“ fügte ſie achſelzucken]d„Aber ſollteſt Du es wohl glauben, Bella,“ ſagte d bie eligte. hinzu;„und falls er was dagegen hat, ſo mag er es ſeine Gattin, indem ſie kam, um ihren Platz als Pfle⸗ d lier hatte,“ thun!“ gerin an ſeiner Seite wieder einzunehmen, denn er konnte Aden haben.„Sie meinen ihn, den Sie Ihren Vater nennen, ſich nie wohl ohne ſie behelfen,„daß er an unſerm Hoch⸗ halb nicht. Miß?“ fragte Sloppy. zeitstage zu mir ſagte, er denke faſt, daß er am beſten
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Unterricht er⸗ den Kopf zu⸗ ben, bis ich genug, jetzt
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Boz, Unſer gemeinſchaftlicher Freund.
„Nein, nein,“ antwortete Miß Wren.„Ihn, ihn, ihn!“
„Ihn, ihn, ihn!“ wiederholte Sloppy, um ſich ſtie— rend, wie wenn er Ihn ſuchte.
„Ihn, der kommen wird, um ſich um mich zu be— werben und mich zu heirathen,“ erwiderte Miß Wren. „Meine Güte, wie ſchwer Sie begreifen!“
„O! Ihn!“ ſagte Sloppy und ſchien nachdenklich und ein wenig unruhig zu werden.„An ihn dachte ich gar nicht. Wann kommt er, Miß?“
„Welche Frage!“ rief Miß Wren.„Wie ſollte ich das wiſſen!“
„Wo kommt er her, Miß?“
„Ei, du meine Güte, wie kann ich das ſagen. Er kommt vermuthlich von irgendwoher, und er kommt ver⸗ muthlich eines Tages. Weiter weiß ich für jetzt nichts über ihn.“
Dies kitzelte Mr. Sloppy als ein ausgezeichneter Scherz, und er warf den Kopf zurück und lachte mit unbegrenztem Vergnügen. Wie die Puppenſchneiderin ihn in dieſer lächerlichen Weiſe lachen ſah, fing ſie ebenfalls herzlich an zu lachen. Und ſo lachten ſie Beide, bis ſie müde waren.
„So, ſo, ſo!“ ſagte Miß Wren.„Ich bitte Sie um Alles in der Welt, hören Sie auf, Rieſe, oder ich werde übergeſchluckt werden, ehe ich michs verſehe. Und Sie haben mir immer noch nicht geſagt, wozu Sie herge⸗ kommen ſind?“„ 8
„Ich komme, um der kleinen Miß Harmon ihre Puppe abzuholen,“ ſagte Sloppy.
„Das dacht' ich mir wohl,“ bemerkte Miß Wren, „und hier iſt die Puppe der kleinen Miß Harmon ganz fertig für Sie. Sie iſt in Seidenpapier eingepackt, ſehen Sie, als ob ſie vom Kopf bis zu den Füßen in neue Banknoten eingehüllt wäre. Nehmen Sie ſie in Acht, und hier iſt meine Hand, und ich danke Ihnen noch⸗ mals.“
„Ich will ſie beſſer in Acht nehmen, als wenn ſie ein goldenes Götzenbild wäre,“ ſagte Sloppy,„und hier ſind meine beiden Hände, Miß, und ich will bald wiederkommen.“
Aber das größte von allen Ereigniſſen in Mr. und Mrs. John Harmon's neuem Leben war ein Beſuch von Mr. und Mrs. Eugen Wrayburn. Der einſt ſo ſtatt⸗ liche Eugen war traurig abgezehrt und elend, und konnte nur mit Hülfe des Armes ſeiner Gattin, und ſich auf einen Stock ſtützend, gehen. Aber er ward täglich kräf⸗ tiger und wohler, und die Aerzte erklärten, er werde wahrſcheinlich mit der Zeit keine große Entſtellung zeigen. Es war in der That ein großes Ereigniß, als Mr. und Mrs. Eugen Wrayburn Mr. und Mrs. John Harmon in ihrem Hauſe zu beſuchen kamen, wo, beiläufig geſagt, Mr. und Mrs. Boffin(die unausſprechlich glücklich waren und täglich ausgingen, um Ladenſchau zu halten) ſich ebenfalls auf unbeſtimmte Zeit als Gäſte aufhielten.
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thun würde, falls er ſtürbe.“
„Da ich dies indeſſen nicht that, Lizzie,“ ſagte Eugen, „will ich, um Deinetwillen, jenes Beſſere thun, was Du vorſchlugſt.“
An demſelben Nachmittage, als Eugen oben in ſeinem Zimmer allein auf dem Sopha lag, während Bella ſeine Gattin zu einer Spazierfahrt mit ſich fortgenommen, kam Lightwood, um mit ihm zu plaudern.„Nichts, als Gewalt, wird ſie zu gehen bewegen,“ hatte Eugen geſagt; deshalb hatte Bella ſcherzend Gewalt angewandt.
„Mein lieber alter Junge,“ begann Eugen zu Light⸗ wood, ihm ſeine Hand entgegenſtreckend,„Du hätteſt zu keiner beſſern Zeit kommen können, denn mein Herz iſt voll und es verlangt mich, daſſelbe auszuſchütten. Zuerſt von meiner Gegenwart, ehe ich etwas von meiner Zukunft erwähne. M. G. V., der ein weit jüngerer Cavalier als ich, und ein anerkannter Bewunderer der Schönheit iſt, hatte neulich die Freundlichkeit, zu bemerken(er machte uns dort unten am Fluſſe einen zweitägigen Beſuch und drückte ſein entſchiedenes Mißfallen an dem Mangel an Bequemlichkeiten in dem Wirthshauſe aus), daß Lizzie ihr Portrait malen laſſen ſollte. Was von den Lippen M. G. V.'s gleichbedeutend mit einem melodramatiſchen Segen iſt.“
„Du fängſt an Dich zu erholen,“ ſagte Mortimer lächelnd.
„Wirklich,“ ſagte Eugen,„ich meine es im Ernſt.
Als M. G. V. dies ſagte und darauf den Burgunder
im Munde umherſpülte(den er forderte und ich bezahlte) und ſagte: ‚Mein lieber Sohn, warum trinkſt Du nur ſolches Zeug?“ war dies— bei ihm— gleichbedeutend mit einem väterlichen Segen über unſere Vermählung, begleitet von einem Thränenſtrome. Die Trockenheit M. G. V.'s darf nicht nach dem gewöhnlichen Maßſtabe gemeſſen werden.“
„Wohl wahr,“ ſagte Lightwood.
„Das iſt Alles,“ fuhr Eugen fort,„was ich je von M. G. V. über den Gegenſtand hören werde, und er wird ſeinen gemächlichen Weg durch die Welt mit dem Hute auf der Seite fortſetzen. Da meine Heirath in dieſer Weiſe feierlichſt vor dem Familienaltare anerkannt iſt, habe ich in dieſer Hinſicht keine fernere Sorge. Zu⸗ nächſt haſt Du wirklich Wunder für mich gethan, Mor⸗ timer, im Ordnen meiner Geldverlegenheiten, und mit einer ſolchen Pflegerin und Verwalterin zur Seite, wie die Retterin meines Lebens(ich bin noch immer nicht ſehr kräftig, wie Du ſiehſt, denn ich vermag ihrer noch nicht ohne ein Zittern der Stimme zu erwähnen— ſie iſt mir ſo unausſprechlich theuer, Mortimer!)— wird das Wenige, was ich mein nenne, weiter reichen, als es je zuvor gethan. Es iſt dies wohl zu wünſchen, denn Du weißt, was es ſtets in meinen Händen war. Nichts.“
„Schlimmer als Nichts, denke ich, Eugen. Mein


