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weſen und ſeit Monaten fortwährend aus dem Bett und aus dem Schlaf und von den Mahlzeiten und um den Verſtand geärgert worden, ſo würden Sie ebenfalls in ſchlechter Körper- und Gemüthsverfaſſung ſein.“
„Es hat Sie allerdings mitgenommen, Mr. Wegg,“ ſagte Venus, ihn mit einem Künſtlerblicke betrachtend. „Hat Sie wirklich ſehr arg heruntergebracht! Die Be⸗ deckung Ihrer Knochen iſt ſo verſchrumpft und gelb, daß uran faſt glauben ſollte, Sie wären gekommen, um dem franzöſiſchen Herrn im Winkel dort einen Beſuch zu machen, anſtatt mir!“
Wie Mr. Wegg in großem Unmuthe nach dem franzöſiſchen Herrn im Winkel ſchaute, ſchien er dort etwas Neues zu bemerken, das ihn bewog, nach dem gegenüberliegenden Winkel zu blicken, dann ſeine Brille aufzuſetzen und dann der Reihe nach in alle Ecken und Winkel des matt erleuchteten Ladens zu ſtieren.
„Wie— Sie haben den Laden aufräumen laſſen!“ rief er aus.
„Ja, Mr. Wegg. Durch die Hand eines anbetungs⸗ würdigen Weibes.“
„Dann werden Sie ſich vermuthlich verheirathen? Iſt es das, was Sie zunächſt thun werden?“
„Das iſt's, Sir.“
Silas— der ſich durch das frohe Ausſehen und Benehmen ſeines Freundes und Compagnons zu tief an⸗ gewidert fühlte, um einen verſchärften Anblick deſſelben ertragen zu können— nahm ſeine Brille wieder ab und fragte:
„Mit der alten Perſon?“
„Mr. Wegg!“ ſagte Venus mit einem plötzlichen Zornesblitzen.„Die Dame, um die es ſich handelt, iſt keine alte Perſon.“
„Ich meinte damit die Perſon,“ ſagte Wegg gereizt, „die ſich früher weigerte?“.
„Mr. Wegg,“ ſagte Venus,„bei einer ſo zarten An⸗ gelegenheit muß ich Sie bemühen, ſich klarer auszudrücken. Es giebt Saiten im menſchlichen Gemüthe, die nicht leicht⸗ fertig berührt werden dürfen. Nein, Sir! Nicht anders angeſchlagen werden dürfen, als in der achtungsvollſten und melodiöſeſten Weiſe. Aus ſolchen melodiöſen Saiten iſt Miß Riderhood gebildet.“
„Dann iſt es die Dame, die ſich früher weigerte?“ ſagte Wegg.
„Sir,“ erwiderte Venus mit Würde,„ich nehme die
veränderte Redeform an. Es iſt in der That die Dame,
die ſich früher weigerte.“ „Wann geht die Geſchichte vor ſich?“ fragte Silas. „Mr. Wegg,“ ſagte Venus abermals zornerglühend, „ich kann Ihnen nicht geſtatten, ſich darüber auszudrücken, als handele es ſich um einen Fauſtkampf. Ich muß ruhig aber feſt darauf beſtehen, Sir, daß Sie die Frage in
einer beſſern Form ſtellen.“
„Wann wird die Dame,“ fragte Wegg widerſtrebend, und ſeine ſchlechte Laune aus Rückſicht auf das Com— pagnongeſchäft und die gemeinſchaftliche Waare beherr⸗ ſchend,„ihre Hand dort geben, wo ſie bereits ihr Herz geſchenkt hat?“
„Sir,“ erwiderte Venus,„ich nehme die veränderte Redeform nochmals an und zwar mit Vergnügen. Die Dame wird am nächſten Montag dem Manne ihre Hand reichen, dem ſie bereits ihr Herz geſchenkt hat.“
„Dann ſind die Einwendungen der Dame beſeitigt?“ ſagte Silas.
„Mr. Wegg,“ ſagte Venus,„da glaube, ſchon bei einer frühere bei früheren Gelegenheiten—“
„Bei früheren Gelegenheiten,“ unterbrach ihn Wegg.
Ihnen, wie ich heit, wo nicht
„— Geſagt,“ fuhr Venus fort,„welcher Beſchaffen⸗
heit der Einwand der Dame war, ſo kann ich Ihnen,
ohne dadurch das zarte Vertrauensverhältniß zu verletzen, das ſeitdem zwiſchen der Dame und mir erſtanden, mit⸗ theilen, daß derſekbe durch die gütige Vermittelung zweier guter Freunde von mir aus dem Wege geräumt iſt, von denen der eine früher mit der Dame bekannt war und der andere nicht. Es ward ihr von jenen beiden Freun⸗ den, als ſie mir den großen Dienſt erzeigten, der Dame eine Aufwartung zu machen, um wo möglich eine Ver⸗ einigung zwiſchen der Dame und mir zu fördern, die Frage vorgelegt, Sir, ob es ihr— da ſie eine Dame iſt— in Bezug auf das knochige Licht, in dem ſie nicht geſehen zu werden wünſcht, eine Erleichterung gewähren würde, falls ich mich auf die Artikulation von Män⸗ nern, Kindern und den niedern Thieren beſchränkte. Es war dies ein glücklicher Gedanke, Sir, und derſelbe faßte Wurzel.“
„Es hat faſt den Anſchein, Mr. Venus,“ ſagte Wegg mit einem Anfluge von Mißtrauen,„daß Sie einen Ueberfluß an Freunden beſitzen?“
„Ich bin darin ziemlich wohl berathen, Sir,“ er⸗ widerte dieſer Herr in einem zufrieden geheimnißvollen Tone.„So ſo, Sir. So ziemlich.“
„Indeſſen,“ ſagte Wegg, nachdem er ihn nochmals mit einem Anfluge von Mißtrauen betrachtet,„wünſch' ich Ihnen Glück. Der Eine giebt ſein Geld in dieſer und der Andere in jener Weiſe aus. Sie werden es mit dem Eheſtande und ich mit Reiſen verſuchen.“
„Wirklich, Mr. Wegg?“
„Eine Luftveränderung, See⸗Gegend und der Genuß meiner natürlichen Nachtruhe werden hoffentlich dazu beitragen, mich von den Wirkungen der Verfolgungen wiederherzuſtellen, denen ich durch den ſo eben erwähnten Kehrichtmann mit dem verbundenen Kopfe ausgeſetzt war. Da das widerwärtige Werk damit zu Ende und die Hügel abgetragen ſind, ſo iſt Boffin's Stunde zum Blechen gekommen. Würde es Ihnen morgen früh um zehn Uhr genehm ſein, Boffin ſchließlich die Daumen— ſchrauben aufzuſetzen, Compagnon?“
Die genannte Stunde war Mr. Venus zu dieſem vortrefflichen Zwecke vollkommen genehm.
„Sie haben ihn hoffentlich ſcharf beobachtet?“ ſagte Silas.
Mr. Venus hatte ihn ziemlich jeden Tag beobachtet.
„Geſetzt, Sie gingen da eben heute Abend einmal
zu ihm hinum und gäben ihm meine Befehle— ich
ſage meine Befehle, denn er weiß, daß ich nicht mit mir ſpielen laſſe—, ſich um jene Stunde mit ſeinen Papieren, Rechnungen und Geldern bereit zu halten?“ ſagte Wegg.„Und der Form wegen, und um Ihren eigenen Wünſchen entgegenzukommen, wollen wir uns, ehe wir gehen(denn ich will eine Strecke mit Ihnen gehen, wenngleich mir mein Bein vor Müdigkeit den Dienſt verſagt), noch einmal unſere Waare anſchauen.“
Mr. Venus brachte dieſelbe zum Vorſchein und ſie erwies ſich als vollkommen in Ordnung. Mr. Venus verſprach, dieſelbe folgenden Morgens abermals zum Vor⸗ ſchein zu bringen und pünktlich um die zehnte Stunde mit Mr. Wegg auf Mr. Boffin's Thürſchwelle zuſammen⸗ zutreffen.
An einer gewiſſen Stelle des Weges zwiſchen Clerken⸗ well und Boffin's Hauſe(Mr. Wegg beſtand ausdrück⸗ lich darauf, daß das Präfix zum Namen des Goldenen Kehrichtmannes fortgelaſſen würde) trennten ſich die Com⸗ pagnons für die Nacht.
Es war eine ſehr garſtige Nacht, der ein ſehr garſti⸗ ger Morgen folgte. Die Straßen waren am Morgen ſo
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