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Unser gemeinschaftlicher Freund : Roman in vier Büchern / von Charles Dickens (Boz). Mit 40 Ill. von Marcus Stone. Aus dem Engl. von Marie Scott
Entstehung
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Name? Rathe einmal, mein Tauſendſchönchen!

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wie er einen frommen Betrug an ihr geübt, der ihn, wie die Zeit der Offenbarung jetzt herangerückt, mit Be⸗ ſorgniß erfüllt, daß ſie vielleicht keine volle Entſchuldigung

für den Zweck zu bieten im Stande ſein werde, in dem

Ich kanns nicht rathen, ſagte Bella, ihr blaſſes

Geſicht von dem Einen zum Andern wendend. S 9

Ich konnt's! rief Mrs. Boffin,und was noch

mehr iſt, ich errieth ihn! Ich entdeckte ihn eines Abends ganz auf einmal, wie ich wohl ſagen darf. Nicht wahr, Noddy?

Ja, ja! Das that die alte Dame! ſagte Mr. Bof⸗

fin mit wackerem Stolz auf den Umſtand.

Höre mich an, Herzchen, fuhr Mrs. Boffin fort, indem ſie Bella's Hände in die ihrigen nahm und die⸗

ſelben von Zeit zu Zeit ſanft klopfte. einem gewiſſen Abend, an dem John wie er glaubte

Es war nach

eine Enttäuſchung in ſeiner Liebe erfahren. Es war nach

einem gewiſſen Abend, an dem John einer gewiſſen jun⸗

gen Dame einen Antrag gemacht, und die gewiſſe junge

Dame ihn abgewieſen. Abend, an dem er ſich wie ausgeſtoßen fühlte und fort⸗ zugehen beſchloß, um ſein Glück zu ſuchen. dem nächſtfolgenden Abend. Mein Noddy bedurfte eines Documents aus der Stube des Secretairs, und ich ſage zu Noddy:Ich gehe an der Thür vorbei und will ihn

drum erſuchen. Ich klopfte an ſeine Thür und er hörte h p)

mich nicht. Kaminfeuer ſitzen und vor ſich hin bruͤten. ſah, ſchaute er zufällig mit einer zufriednen Art von Lächeln auf, und plötzlich, in einem einzigen Augenblicke, fing jedes Körnchen Pulver, das, ſeit ich ihn zuerſt als Mann in der Laube erblickt, dicht auf ihn geſprenkelt gelegen, Feuer! Nur zu oft hatte ich ihn, als er noch ein armes Kind und von ganzem Herzen zu bemitleiden war, ſo einſam daſitzen ſehen! Nur zu oft hatte ich ihn eines Troſtwortes bedürftig geſehen, um ſich aufzuheitern! Nur zu oft, nur zu oft, um mich zu täuſchen, als dieſer Lichtblick endlich kam! Nein, nein! Ich kann noch eben ausrufen: ‚Ich kenne Sie jetzt! Sie ſind John! Und dann fängt er mich in den Armen auf, wie ich niederſinke. Alſo was, ſagte Mrs. Boffin, ihre Rede abbrechend, um auf das Strahlendſte zu lächeln, meinſt Du jetzt wohl, iſt der Name Deines Mannes, Herzchen?

Doch nicht, erwiderte Bella mit zitternden Lippen; doch nicht Harmon? Das iſt nicht möglich!

Zittere nicht. Warum nicht möglich, Herzchen, wenn doch ſo Vieles möglich iſt? fragte Mrs. Boffin in be⸗ ruhigendem Tone.

Er ward getödtet, ſagte Bella athemlos..

So glaubte man, ſagte Mrs. Boffin.Doch falls John Harmon je auf Erden athmete, ſo iſt der Arm, der Dich umſchlingt, ſicherlich JFohn Harmon's Arm, mein Tauſendſchönchen. Falls John Harmon je auf Erden ein Weibchen beſaß, ſo biſt Du dies Weibchen. Falls John Harmon und ſein Weibchen je ein kleines Kind hatten, ſo iſt es ſicherlich dieſes Kindchen.

Durch ein Meiſterſtück heimlicher Vorkehrung erſchien hier das unerſchöpfliche Kleine in der Thür, vermittelſt unſichtbaren Beiſtandes in der Luft ſchwebend. Mrs. Boffin ſtürzte ſich auf daſſelbe und legte es in Bella's Schooß, wo Mr. uns Mrs. Boffin es mit Liebkoſungen erſtickten. Nichts als dieſe rechtzeitige Ankunft des Kleinen konnte Bella vor einer Ohnmacht bewahren. Dies, und die ernſtlichen Bemühungen ihres Gatten, ihr zu zeigen, wie es gekommen, daß er für ermordet gehal⸗ ten und ſogar ſeines eigenen Mordes beargwöhnt; ferner,

Ich ſchaute hinein und ſah ihn allein beim

Es war an

Es war nach einem gewiſſen

Wie er mich

derſelbe ſeinen Urſprung gehabt, und zu dem derſelbe ſich vollſtändig entwickelt.

Aber du mein Himmel, mein Prachtherzchen! rief Mrs. Boffin, ihn hier mit einem abermaligen Hände⸗ klatſchen unterbrechend.John war nicht der Einzige, der dahinterſteckt. Wir Alle haben dahintergeſteckt.

Ich kann, ſagte Bella, mit leerem Blicke von Einem zum Andern ſchauend,noch nicht begreifen

Natürlich nicht, mein Herzchen, rief Mrs. Boffin

aus.Wie könnteſt Du das wohl, ehe es Dir geſagt worden! Deshalb will ich es Dir jetzt erzählen. Lege alſo Deine beiden Hände wieder in die meinigen, rief

das gemüthliche Geſchöpf, ſie abermals umarmend,wäh⸗ rend dies geſegnete Bildchen Dir im Schooße liegt, und dann ſollſt Du die ganze Geſchichte hören. Jetzt will ich alſo die Geſchichte erzählen. Eins, zwei, drei und vorwärts gehen die Pferde. Vorwärts im Galopp! Wie ich an jenem Abend ausrufe: ‚Ich kenne Sie jetzt, Sie ſind John!« was genau die Worte waren, nicht wahr, John?.

Genau die Worte, ſagte John, ſeine Hand auf die ihrige legend. 4.

Das iſt eine ſehr gute Idee, rief Mrs. Boffin. Laß die Hand ſo liegen, John. Und da wir Alle da⸗ hinterſteckten, ſo komm Du ebenfalls her, Noddy, und lege Deine Hand oben auf die ſeinige, und dann wollen wir ſie nicht eher auseinander nehmen, als bis die Ge⸗ ſchichte auserzählt iſt.

Mr. Boffin zog einen Seſſel heran und legte ſeine breite, braune Rechte auf das Häufchen von Händen.

Das iſt herrlich! ſagte Mrs. Boffin, ihm einen Kuß gebend.Sieht ganz wie ein kleines Familienge⸗ bäude aus, nicht wahr? Aber die Pferde galloppiren ſchon davon. Nun! Wie ich alſo an jenem Abend ausrufe: Ich kenne Sie jetzt, Sie ſind John! da fängt John mich allerdings in den Armen auf, aber ich bin kein leichtes Gewicht, ſiehſt Du, und er ſieht ſich genöthigt, mich niederzulegen. Noddy hört ein Geräuſch und kommt hereingetrabt, und ſowie ich nur ein wenig zur Beſinnung komme, ſage ich zu ihm: ‚Noddy, ich hatte wohl Urſache zu ſprechen, wie ich an jenem Abend in der Laube ſprach, denn Gott ſei gelobt, dies iſt John! worauf er tief auf⸗ athmet und ebenfalls umſinkt, mit dem Kopf unter den Schreibtiſch. Das bringt mich zur Beſinnung, und dies bringt ihn wieder zur Beſinnung, und dann fangen John und er und ich alle vor Freude zu weinen an.

Ja! Sie weinen vor Freude, mein Herz, ſagte Bella's Gatte hier.Verſtehſt Du wohl? dieſe Beiden, die ich durch mein Wiederaufleben ihres Reichthums be⸗ raube, weinen vor Freude! 1

Bella ſchaute ihn verwirrt an, und ſchaute dann wieder in Mrs. Boffin's ſtrahlendes Geſicht.

Das iſt recht, Schätzchen, kümmere Dich nicht um ihn, ſagte Mrs. Boffin,halte Dich an mich. Nun! dann ſetzen wir uns wieder, beruhigen uns allmälig und halten eine Berathſchlagung. John erzählt uns, wie er wegen einer gewiſſen ſchönen jungen Perſon in Ver⸗ zweiflung iſt und, falls ich ihn nicht entdeckt hätte, ent⸗ ſchloſſen geweſen, fortzugehen und in der weiten Welt ſein Glück zu ſuchen, und nie wieder ins Leben zurückzu⸗ kehren, ſondern uns das Vermögen für immer und ewig als unſer unrechtliches Erbe zu überlaſſen. Du haſt noch nie einen Menſchen ſo erſchrocken geſehen, wie mein Noddy hierüber war. Denn der Gedanke, daß er unrechtermaßen,

Vedrückunge

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Sie mag niſe verdorbe er, aber d

Leben daran,

7, 9 fahr Mrs. 2 Dann ſagt I gugen könnte Ueberzenge D Bella fuh

Mr. Boffin. Aicheln da un entweder beme rauf achten.

Ueberzeu Mes. Boffin. Deine Zweifel, und für den J John in eine Was wird D theidigte, wen Herz zeigte, w treueſten ergeb väreſt und Intereſſe

ſagte John,3

Daun, ſagte John, denn dort hinauf m Bella fing Blck von M Aliich wieder du warſ

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Dir vielleicht ut geneigt à mein Prac lichen Lachen u meinem b tt um die Koddy, ſich

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