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durch die betäubt. Durch die Suppe erquickt und neu belebt, unterhält Twemlow ſich ſanft mit Boots nnd Brewer über den Königlichen Hof. Wird beim Fiſchſtadium des Banketts
unbeſiegbare Schwierigkeit
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ſitzt und ſich gern von ihr protegiren läßt. Reflectirt
einen gewiſſen„Mortimer“— noch einer von Venee⸗
ring's älteſten Freunden, der noch nie zuvor im Hauſe
von Veneering aufgefordert, den Streitpunkt— ob ſein
Vetter, Lord Snigsworth, gegenwärtig in London ſei oder nicht— zu erledigen. aus, daß ſein Vetter nicht in London.„Zu Snigsworthy Park?“ fragt Veneering.„Zu Snigsworthy,“ antwortet Twemlow. Boots und Brewer betrachten ihn als einen Mann, deſſen Bekanntſchaft man cultiviren darf; und Veneering ſieht deuklich, daß er ein Gegenſtand, der ſich bezahlt macht. Inzwiſchen macht der Söldner, gleich einem düſtern, analytiſchen Chemiker, die Runde des Tiſches, indem er nach der Frage:„Chablis, Sir?“ ſtets zu ſagen ſcheint:„Sie würden ihn nicht trinken, wenn Sie wüßten, woraus er gemacht iſt.“—
Der große Spiegel über dem Tranchittiſche reflectirt die Tafel und die Geſellſchaft. Reflectirt das neue Wappen der Veneering's in Gold und auch in Silber, matt und anders— ein dienſtbares Kameel. Das Wappenamt hatte einen kreuzfahreriſchen Vorfahren für Veneering entdeckt, der ein Kameel im Schilde geführt (oder es dort hätte führen können, falls er daran ge⸗ dacht)— und eine Karavane von Kameelen trägt das Obſt und die Blumen und die Kerzen und kniet nieder, um ſich mit Salz belaſten zu laſſen. Reflectirt Venee⸗ ring, vierzig, mit welligem Haar, brünett, zur Wohl⸗ beleibtheit geneigt, ſchlau, geheimnißvoll, in Nebel gehüllt — eine Art ziemlich gut ausſehenden, verſchleierten Pro⸗ pheten, der nicht prophezeiht. Reflectirt Mrs. Veneering. blond, mit krummer Naſe und krummen Fingern und weniger hellem Haar, als ſie wohl beſitzen dürfte, in glänzenden Gewändern und Juwelen, enthuſiaſtiſch, ver⸗ ſöhnend, ſich des Factums bewußt, daß ein Zipfel des Schleiers ihres Gatten auch ſie bedeckt. Reflectirt Pods⸗ nap, in zufriedenem Speiſengenuſſe, mit zwei kleinen hellfarbigen ſteifen Flügeln zu beiden Seiten ſeines kahlen Hauptes, welche wie ſeine beiden in der Luft ſchwebenden Haarbürſten ausſehen, rothe, zerſchmelzende Perlen auf der Stirn, eine Menge zerknitterten Hemdkragens im Nacken. Reflectirt Mrs. Podsnap, ſüperbe Frau für Profeſſor Owen, eine Menge Knochen, Nacken und Nü⸗ ſtern gleich denen eines Wiegenpferdes, harte Geſichtszüge, majeſtätiſchen Hauptſchmuck, in den Podsnap goldene Gaben gehängt hat. Reflectirt Twemlow, grau, dürr,
höflich, gegen den Oſtwind empfindlich, Halscravatte à la
„erſtem Gentleman in Europa“, eingezogene Wangen,
wie wenn er vor einigen Jahren eine große Anſtrengung
gemacht, ſich in ſich ſelber zurückzuziehen, doch dabei nicht weiter habe gelangen können. Reflectirt eine junge Dame, von gereiftem Alter, Rabenlocken und eine ſchöne Haut⸗
Spricht ſeine Anſicht dahin
farbe, die ſich bei Kerzenlicht— wenn reichlich geſchminkt
(wie dies der Fall war)— vortrefflich ausnimmt, eifrig mit der Bezauberung des jungen Herrn in gereiftem Alter beſchäftigt, welcher zu viel Naſe in ſeinem Geſicht, zu viel Roth in ſeinem Backenbarte, zu viel Torſo in ſeiner Weſte, zu viel Funkelglanz in ſeinen Hemdknöpfen, in ſeinen Augen, ſeiner Unterhaltung und ſeinen Zähnen führt. Reflectirt die charmante, alte Lady Tippins zu Veneering's rechter Seite; mit einem ungeheuer dummen, ſtaubfarbigen, länglichen Geſicht, gleich einem Geſicht in einem Suppenlöffel, und einer gefärbten Allee auf der Mitte ihres Hauptes, gleich einer bequemen Auffahrt zu dem Knoten von falſchem Haar auf der Hinterſeite, freundlich Mrs. Veneering protegirend, die ihr gegenüber
war und ausſieht, als ob er niemals wiederzukommen wünſcht, der auf Mrs. Veneering's linker Seite ſitzt und der von Lady Tippins(einer Freundin ſeiner Kindheit) beſchwatzt worden, dieſe Leute zu beſuchen und zu reden, — und der nicht reden will. Reflectirt Eugen, Mor⸗ timer's Freund, lebendig begraben an der Rücklehne ſeines Stuhles, hinter einer Schulter— mit einer Puderepau⸗ lette— der jungen Dame in gereiftem Alter, und düſter zu dem Champagnerbecher ſeine Zuflucht nehmend, wenn derſelbe von dem analytiſchen Chemiker gefüllt wird. Und ſchließlich reflectirt der Spiegel Boots und Brewer und noch zwei Dickköpfe, die man zwiſchen den Reſt der Geſellſchaft und etwaige Unfälle geſchoben hat.
Die Gaſtmahle der Veneering's ſind vortrefflich— ſonſt würden ſich keine neuen Gäſte zu denſelben gefunden haben— und Alles geht gut. Es iſt bemerkenswerth, daß Lady Tippins eine Anzahl von Experimenten mit ihren Verdauungsorganen gemacht hat, die von ſo com⸗ plicirter und gewagter Beſchaffenheit, daß dieſelben, falls man ſie, nebſt ihren Folgen, bekannt machte, der Menſch⸗ heit von Nutzen ſein dürften. Nachdem ſie Proviſionen aus allen Theilen der Welt eingenommen, iſt dieſe zähe, alte Barke endlich am Nordpole angelangt, wo dann, da man die Eisteller hinweggeräumt, folgende Worte von ihren Lippen fallen:
„Ich verſichere Ihnen, mein lieber Veneering—“ der arme Twemlow fährt ſich mit der Hand an die
Stirn, denn es hat jetzt faſt den Anſchein, als ob Lady
Tippins die älteſte Freundin ſei).
„Ich verſichere Ihnen, mein lieber Veneering, es iſt die ſonderbarſte Geſchichte. Gleich den Leuten, die ihre Annoncen in die Zeitungen ſetzen, fordere ich nicht von
Ihnen, daß Sie mir trauen ohne Ihnen eine achtbare
Bürgſchaft bieten zu können. Mortimer, hier, iſt meine Bürgſchaft und kennt die ganze Geſchichte.“
Mortimer erhebt die geſenkten Augenlider und öffnet halb die Lippen. Doch ein mattes Lächeln, welches„was nützt es?“ auszudrücken ſcheint, fliegt über ſein Geſicht hin, und er ſenkt die Augen wieder und ſchließt die Lippen.
„Mortimer,“ ſagt Lady Tippins, indem ſie ſich mit ihrem geſchloſſenen grünen Fächer auf die Knöchel der linken Hand klopft— welche außerordentlich reich an Knöcheln iſt,„ich beſtehe darauf, daß Sie Alles erzählen, was es über den Mann aus Jamaica zu erzählen giebt.“
„Geb' Ihnen mein Ehrenwort, daß ich nie etwas von einem Manne aus Jamaica gehört habe, den Mann, der ein Bruder war, ausgenommen,“ erwiderte Mortimer.
„Alſo aus Tabago.“
„Auch nicht aus Tabago.“
„Außer,“ ſagte Eugen ſo unerwartet dazwiſchen, daß die gereifte junge Dame, die ihn völlig vergeſſen, erſchrickt und die Epaulette vor ihm hinwegnimmt:„außer unſerm Freunde, der lange von Reispudding und Hauſenblaſe lebte, bis ſein Arzt endlich Etwas zu ſeinem Wer⸗war's⸗ gleich ſagte und ein Schöpſenbraten ihm geſtern ein Ende machte.“
Eine belebende Erwartung machte ſich rund um den Tiſch fühlbar, daß Eugen mit Etwas zum Vorſchein kommen wird; boch bleibt dieſe Erwartung unerfüllt, denn er kehrt wieder in ſich zurück.
„Meine liebe Mrs. Veneering,“ ſagt Lady Tippins, „ich frage Sie, ob dies nicht das ſchändlichſte Betragen iſt, das man je in der Welt geſehen? Liebhaber mit mir umher— zwei oder drei zur Zeit—
Ich führe meine


