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Das Glück reich zu sein / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von August Scheler
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Baeſin Smet ward beim Anblick dieſes Geldes tief betroffen; ein heiteres Laͤcheln beſtrahlte ihr Geſicht, waͤhrend ſie ſprachlos ihre Blicke auf das glitzernde Gold heftete:

Siehſt du, Treſe, ſagte Smet,das Geld iſt dein Eigen⸗ thum, fange damit an was du willſt, aber ich erſuche dich dringend, laß den groͤßten Theil davon dazu dienen, unſerm Pauw ſeine Hei⸗ rath mit Kaͤthchen zu erleichtern und ein Geſchaͤftchen fuͤr die jungen Leute zu errichten.

Die Frau antwortete nicht und ſchien in tiefes Nachdenken ver⸗ ſunken.

Auf einmal ertoͤnte wie vom Keller herauf der Laut Ap, ap, ap ins Zimmer herein und Alle ſchauten halb lachend auf, denn ſie er⸗ kannten deutlich die Stimme des Pauw.

In der That, ſein Leibliedchen trillernd:

Schlotfeger fein vom A. B. gewerk Art'ge Geſellen, Froͤhliche Gaͤſte!

huͤpfte er luſtig ins Zimmer herein. Er hatte ſeine Kaminfegerskleidung angezogen, und ſtand mit geſchwaͤrztem Geſicht und den Beſen in der Hand vor ſeinen Eltern: Hurrah, rief er,Pauwken⸗Frohmuth iſt auferſtanden! Vater, Mutter, Kaͤthchen, wie wohl mir zu Muth iſt! Laßt uns nun recht froͤhlich ſein; der Verdruß muß fliehen vor meinem

ſchwarzen Geſicht. Luſtig geſungen, geſprungen; hoch lebe die

Freud'! Pauw faßte Kaͤthchen um den Leib und wollte mit ihr im Zim⸗

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