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Vatet
ſo be⸗ 1 um euch ein Laͤcheln abzuzwingen. Die Leute liebten und beneideten t hätte uns um unſer gluͤckliches Leben.“
gefun⸗ Indem er den Arm um ſie ſchlang, murmelte er mit zaͤrtlichem eit ge⸗ Tone:
felber——„Seht, Mutter, dieſes ſchoͤne gemuͤthliche Leben ſoll wieder t!“ kommen; Vater und ich, wir werden ein Schoͤppchen weniger trin⸗ 1d als ken, um euch von Zeit zu Zeit ein huͤbſches Kleid nach eurem Ge⸗ t der ſchmacke zu kaufen. Und wenn Kaͤthchen einmal bei uns wohnt, ſeihſein da ſollt ihr noch beſſer bedient werden als die reichſte Madame; denn es wird mit Liebe, mit herzlicher, kindlicher Achtung geſchehen. Ihr
cenn werdet dabei mehr Genuß und Freude finden, als mit dem Geld, um Kind das ihr jetzt trauert.
.—„Ja aber, liebes Kind, was werden die Leute jetzt ſagen, 4 1s nur.; 5 44 p ur wenn ſie mich durch die Straßen gehen ſehen?“ klagte Frau Smet.
14 in—„Was ſie ſagen werden? Mutter, heute noch gehe ich mit Win euch und mit Vater nach dem Damm ſpazieren; ich werde euch den uriſch Arm geben, das Haupt ſtolz erheben und jedem frei in die Augen 2 ſehen. Wir ſind ja ehrliche Leute. Wer uns nicht kennt, der wird Smnet. nichts Fremdes an uns ſehen, und die uns kennen, die werden ge⸗ er der ſtehen muͤſſen, daß wir muthige, brave Leute ſind, die Beides, Gluͤck haben und Ungluͤck, mit Dank aus der Hand Gottes hinnehmen!“ vir es Die allmaͤhlig beruhigte Frau druͤckte ihren Sohn in die Arme Gott und ſagte mit Thraͤnen in den Augen: 6—„In Gottes Namen denn; einſt werde ich doch noch reich, e gar, das laß' ich mir nicht nehmen; wenn jetzt nicht, doch ſpaͤter. So werde eben wieder ein Kaminfegersgeſell, guter Pauw. Aergern nach, thut es mich freilich; da es aber ſo ſein muß und du deinen Gefallen froͤh⸗ daran haſt...“
unge, Sie ließ ihren Sohn los und umarmte das Maͤdchen:


