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Das Glück reich zu sein / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von August Scheler
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Ach, Mutter, rief Kaͤthchen,was ſeid ihr doch un⸗

8 1 gluͤcklich! 1 dit n.Ja, du allein, gutes Kind, ſchluchzte die Frau,haſt auf⸗

Fen richtiges Erbarmen mit mir. Das gefuͤhlloſe Stuͤck Holz dort, dem hn iſt es freilich mehr lacherig zu Muthe; das ließe einen den Geiſt auf⸗

ſeine geben, ohne ein einziges Wort des Troſtes verlauten zu laſſen. Ja, enn ihr Kaͤthchen, deine Thraͤnen weiß ich recht ſehr zu ſchaͤtzen... Ach, eeinzige mein Geld, mein Geld! was fang' ich an in dieſem Elend! EE thut In dieſem Augenblicke kam Pauw die Treppe herabgelaufen. dgelobt,He, was geht denn hier vor? rief er munter ins Zimmer

hereinhumpelnd.Wahrhaftig ich fange an zu glauben, unſer Haus

Smet, ſei verhert. Wie, Kaͤthchen, du hier? Du bei meiner Mutter? So ſeligen iſt denn Alles wieder in beſter Ordnung? 1

Still, Pauw, ſagte der Vater,es iſt ein Ungluͤck ge⸗ ſchehen. Diebe haben uns uͤber Nacht unſer Geld aus dem Kaſten geſtohlen!

Der Gukuk! rief Pauw, indem er einen luſtigen Sprung dazu that;nun das iſt recht! Jetzt ſoll der Pauwken⸗Froh⸗ doch im muth wieder ein tuͤchtiger Kaminfeger werden!

Als die Mutter dieſes ausgelaſſene Gebahren ihres Sohnes ge⸗

was auf t; dieſe r Pflege

eſichts ber auch wahr wurde, ſprang ſie vom Stuhl auf und rief ihm zu: ber fndWie, du auch, du ſpotteſt uͤber meinen Gram?

Der Juͤngling, der jetzt erſt die wahre Sachlage begriff, faßte

ten, den. 4 8. d ſie theilnehmend bei der Hand und ſprach beſaͤnftigend zu ihr:

wied 3 enLiebe Mutter, an euer Leid habe ich wirklich nicht gedacht. erein Ich ſehe, ihr habt Thraͤnen vergoſſen; aber troͤſtet euch doch, ich 7 a. bitte. Wohl iſt es ſchmerzlich, eine ſolche Summe Geldes zu ver⸗

he ge⸗

lieren; aber bedenkt doch, daß das Geld uns doch nur Ungluͤck einge⸗ tragen. Seit wir es beſitzen, hat es bei uns mehr Streit und Ver⸗

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