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en üͤber die iner Tochter Schritte von des Kamin⸗
zmets, und
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m Fuße an
Frau Smet
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möchte daruͤber erſchrecken. Laßt ihnen doch die Zeit, ſich anzu⸗ kleiden.“
Nach einer Pauſe wiederholte der Schuhmacher ſein Geklopfe, und als er endlich die Leute des Hauſes die Treppe herabkommen hörte, trat er ins Haus hinein.
—„Wer hat euch denn aufgemacht?“ fuhr ſie beide Baeſin Smet mit drohendem Blick an.„Habe ich euch nicht den Zutritt in mein Haus ſtrenge unterſagt?“
—„Faͤngſt ſchon wieder an?“ murrte Meiſter Smet.„Wie werden ſie hereingekommen ſein, durch die Thuͤre und nicht durchs Bodenfenſter. Wahrſcheinlich iſt Pauw ſchon zur Meſſe gegangen und hat die Thuͤre offen gelaſſen.“
—„Nein, Freunde, ſo iſt's nicht,“ ſagte Nachbar Dries; „eure Thuͤre iſt aufgebrochen und ich fuͤrchte, es iſt hier ein Ungluͤck geſchehen.“
—„Die Thuͤre aufgebrochen!“ ſchrie Frau Smet mit jammer⸗ vollem Tone,„oh, mein Geld! mein Geld!“
Mit einem Sprung war ſie am Kaſten und oͤffnete ihn. Ein dumpfer Angſtſchrei entfuhr ihrer Bruſt, ſie ſchlug die Haͤnde vor die Augen und fiel bitterlich weinend auf einen Stuhl zuruͤck.
—„Mein Geld, mein Geld iſt weg!“ jammerte ſie.„Ge⸗ ſtohlen! geſtohlen!“
Der Mann war ebenfalls von dieſer ploͤtzlichen Kunde wie vom Blitze getroffen, ſchien ſich aber zu fragen, ob er dazu lachen oder weinen ſolle. Bald jedoch wurde es licht in ſeinem Gemuͤthe und ein Laͤcheln uͤberflog ſein Geſicht, aber er ſuchte es mit Gewalt zu⸗ ruͤckzudraͤngen und, um ſeiner Frau Verdruß nicht zu ſteigern, that er, als waͤre er, daruͤber recht betroffen, ja betruͤbt.


