ind ſaure Ge⸗
rochen d
* Die llche Hand in en, denni ihr
die hie und
Jwir an den
te den Schuh⸗ icher Freund⸗
9 ℳ
ertönte es
taſcht, mach⸗ dblickten nach g in die Hoͤhe
cj ſie„Kaum Schuhflicker.“
ſie ſpottend Hier bin ich
huhmacher. te ſie ihm ent⸗
119
4 Pauw ſchaute aͤngſtlich nach ſeinem Vater, den er vor Gram und Zorn faſt erzittern ſah.
Frau Smet wies mit dem Finger nach der Thuͤre und ſprach be⸗ fehlend zum Schuhmacher:
—„Marſch, zum Loch hinaus mit eurem ſchmucken Juͤngfer⸗ lein. Und daß mir noch einmal ſolcher Poͤbel uͤber die Schwelle kommt! Es iſt Zeit, daß wir eine Wohnung auf dem Skt. Jakobs⸗ markte beziehen.“
Der Schuhmacher nahm ſeine Tochter bei der Hand und lief murmelnd zum Hauſe hinaus.
Dann brach aber auch das Gewitter in der aufgewuͤhlten Seele des Schornſteinfegers los. Unter unverſtaͤndlichen Scheltworten wollte er auf ſeine Frau losfahren, aber Pauw hatte ſich ins Mittel gelegt und hielt ihn kraͤftig zuruͤck.
—„Laß mich los, laß mich los, bruͤllte er,„daß ich ihren hoffaͤrtigen Kopf vom Leibe reiße!“
Pauw bat, flehte, weinte und rang ſo hartnaͤckig, daß ſein Va⸗ ter Zeit fand, ſich zu beſaͤnftigen. Nach langem Schimpfen und Drohen ſagte er, wie beſtegt:
„Komm, Pauw, wir wollen hinauf; ſonſt trifft mich hier noch der Schlag.“
Und in der That, dem Streit ein Ende zu machen, begab ſich der Schornſteinfeger in ſeine Schlafkammer.
Den ganzen Tag uͤber bis zum ſpaͤten Abend herrſchte Bitterkeit und Verdruß im Hauſe. Die Frau wollte von Kaͤthchen kein Wort mehr hoͤren und ſtieß allerlei Schmaͤhreden gegen das unſchuldige Maͤdchen und ihren Vater aus.
Denn das Madameſpielen ſteckte ihr jetzt noch feſter im Kopfe als je zuvor; ſogar des Spezereihaͤndlers Leokadie war ihr ſchon


