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Das Glück reich zu sein / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von August Scheler
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mitgenommen, gewalzt, geſprungen, gejodelt.. Das wird ein Leben

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geben!

Smet konnte vor der Gewalt ſeiner freudigen Gefuͤhle nicht weiter reden; ſeine Stimme ſtockte.

Wie wird euch, Jan? fragte der Schuhmacher ver⸗ wundert.

Es iſt nichts, Freund, ſtammelte Smet;die Freude ſchießt mir in die Kehle. Es laͤuft mir das Herz uͤber. Hab' auch in den letzten Tagen gar ſo viel auszuſtehen gehabt; und es iſt mir, als waͤre ich dem Rachen der Hoͤlle entkommen!...

Nun aber, um wieder auf Ernſtes zuruͤckzukommen, es bleibt ausgemacht, unſere Kinder heirathen ſobald als thunlich und wir betreiben die Sache ohne einen Tag Aufſchub.

Das iſt freilich etwas ſchnell.

Gute Dinge ſind nie zu ſchnell betrieben. Uebrigens koͤnnte uns das verfluchte Geld noch einen Strich durch die Rechnung machen... Aber, Dries, eines muß ich noch bitten. Ihr ſeid ein bischen kurz und barſch in eurem Weſen, und meine Frau, wie ihr wißt, etwas geneigt, ihrer Zunge freien Lauf zu laſſen; das paßt nicht zuſammen. Sie iſt gar uͤbel auf euch zu ſprechen, denn ſie glaubt, ihr ſeid ſchuld, daß die Juſtiz gekommen iſt. Ihr macht ſchon jetzt ein ſaures Geſicht... So bitte ich euch, ſeid einmal ge⸗ ſcheit und vernuͤnftig und gebt ein bischen nach. Meine Frau wird euch grob anfahren, aber laßt ſie nur plappern. Ueber unſere Kinder bleiben wir doch Meiſter, und da wir nun unwiderruflich beſchloſſen haben, daß ſie ſich heirathen ſollen, wer ſoll ſie daran hindern koͤnnen?

Das iſt wahr.