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Das Glück reich zu sein / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von August Scheler
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der Grund des ine Peſt hat es kleiden mit mir, mit ſich fot u jammern. ichter.

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gen, es war an nen furchtbaren Säbel, der hin⸗ auf den Valken, derbar vorkam, lereckiges Brett⸗ Sonſt kann ich Furcht vor den

eſes unerwartete e Reihe unver⸗

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nuͤnftiger Handlungen begehen ließ. Hier haben Sie nun die ein⸗ faͤltige nackte Wahrheit.

Darnach zog er das Brett vom Balken herunter und zeigte dem Richter die Hoͤhlung.

Dieſer buͤckte ſich und zog den Geldſack daraus; ein ganzer Haufe Gold⸗ und Silberſtucke rollte uͤber den Söllerboden hin, in⸗ dem der vom Alter ganz muͤrbe gewordene Sack zum zweiten Mal geriſſen hatte... Aber zu gleicher Zeit fiel auch etwas auf den Boden, das der Schornſteinfeger ſelbſt noch nicht geſehen hatte, nämlich ein verſchloſſenes Taſchenbuͤchelchen mit ſchweinsledernem

Umſchlag.

In der Vermuthung, daß dieſer Gegenſtand die erhaltenen Auf⸗ klaͤrungen beſtaͤtigen oder widerlegen koͤnnte, beeilte ſich der Richter ihn aufzuheben und durchblaͤtterte das Buch mit ernſtlicher Sorgfalt. Indem er ſich zu Frau Smet wandte, fragte er ſie:

Wie lautet der Name eures Vaters?

Vandenberg, Peter Vandenberg, antwortete jene noch im⸗ mer ſchluchzend.

Ohne weitere Bemerkung riß der Richter den Sack noch mehr auf und raffte eine Anzahl Stuͤcke daraus. Dann winkte er ſeinen Beamten, ging mit denſelben in einen Winkel und ſagte leiſe zu ihnen:

Dieſer Mann ſagt die Wahrheit und die Anklage faͤllt zu nichte. Dieſes Buch iſt vom Vater der Frau geſchrieben und enthaͤlt die Angabe der Summen, die er allmaͤhlig in den Balken niedergelegt hat. Zugleich ſteht darin geſchrieben, daß er den Schatz ſeiner ein⸗ zigen Tochter zum Erbe beſtimme. Nun iſt es bekannt, daß dieſer Vandenberg ein reicher Geizhals war, und da er ploͤtzlich geſtorben iſt, hat er keine Zeit mehr gehabt, um das Vorhandenſein des Geldes

zu enthuͤllen. Uebrigens ſehen Sie, es ſind lauter alte Dukaten,

Das Glück reich zu ſein. 8