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Das Glück reich zu sein / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von August Scheler
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Entſchluß iſt gefaßt. Ich will Ihnen Alles aufklaͤren, wie ich es gleich Anfangs haͤtte thun ſollen. Ich habe nicht geſtohlen, ſondern ganz einfach einen Schatz gefunden.

Bei dieſen Worten fiel Pauw zur Erde und rief unter Thraͤnen:

Gott, habe Dank fuͤr deine Barmherzigkeit!

Seid ihr nun bereit, uns die letzte Aufklaͤrung zu geben 2 fragte der Richter.

Ja wohl, war die Antwort;aber ich habe vorerſt eine Bitte an Sie. Wollen Sie mir dieſelbe erfuͤllen?

Wir werden ſehen; wenn's moͤglich iſt.

Sehen Sie, lieber Herr, dieſes Geld iſt der Grund des ſchweren Ungluͤcks, das uͤber mich gekommen; wie eine Peſt hat es meinen haͤuslichen Frieden geſtoͤrt. Haben Sie Mitleiden mit mir, erloͤſen Sie mich von der Plage und nehmen Sie es mit ſich fort!

Frau Smet begann nun laut zu ſchluchzen und zu jammern.

Nun ſo zeigt uns den Schatz! befahl der Richter.

Der Schornſteinfeger fuͤhrte die Diener des Geſetzes auf den Soͤller, wies ihnen, wie der große Querbalken in ſeinem unterſten Theile ausgehoͤhlt ſei, und ſprach:

Da drinnen liegt das Geld. Vor zehn Tagen, es war an einem Freitag Abend, machten die Ratzen hier einen furchtbaren Laͤrm; da machte ich ihnen eine Jagd mit dem alten Säbel, der hin⸗ ter meinem Bette ſteht. Zufaͤllig ſchlug ich dabei auf den Balken, und da mir der hohle Klang, den er gab, etwas ſonderbar vorkam, ſchlug ich ein zweites Mal zu, und da fiel mir ein viereckiges Brett⸗ chen und ein Sack voll Geld gerade vor die Fuͤße. Sonſt kann ich Ihnen Nichts ſagen, meine Herren, als daß die Furcht vor den Dieben, ſowie die Beſorgniß, daß die Juſtiz uns dieſes unerwartete Beſitzthum ſtreitig machen koͤnnte, mich eine ganze Reihe unver⸗

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