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Das Glück reich zu sein / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von August Scheler
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geſtohlen geworfen egen euch. niß abge⸗ ldes, das

die Augen, Diebſtahl hlen habe derſelben aus ihrer

u machen, d ſo allen

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Verdacht, jenen Einbruch beim Wechsler veruͤbt zu haben, von euch abzuwaͤlzen?

Getraͤumt hatte ich, ſeufzte der Schornſteinfeger mit kaum vernehmlicher Stimme, indem er ganz zerknirſcht den Kopf auf die Bruſt haͤngen ließ.

Wir wiſſen genug, ſprach der Richter, indem er auf⸗ ſtand;die Hausſuchung wird uns weitere Beweiſe an die Hand geben.

Auf ſeinen Befehl ergriffen die Gensdarmen Meiſter Smet und ſeine Frau beim Arme, und alle Anweſenden folgten dem Richter.

Bei der Hausſuchung war das Ehepaar uͤberall zugegen, wohin ſich die Gerichtsdiener begaben; alles wurde zu unterſt zu oberſt ge⸗ worfen und die kleinſten Winkel durchſtoͤbert.

Frau Smet verlor die Faſſung nicht und laͤchelte ſogar zu⸗ weilen uͤber die Fruchtloſigkeit der Nachforſchungen. Sie ſchaute von Zeit zu Zeit ihrem Manne tief in die Augen und ſchien ihn zur Standhaftigkeit anzumahnen, dann aber auch wieder

ihm mit feurigen Blicken zu drohen.

Auf dem Soͤller wurden die Dielen aufgeriſſen; denn die Pflaſter, womit man die Ratzen⸗Loͤcher zugeſtopft hatte, kamen der Juſtiz verdaͤchtig vor; aber es war rein vergebliche Muͤhe.

Welche Fragen der Richter auch uͤber das Verſchwinden des Geldes aufſtellte, er konnte aus der Frau keine befriedi⸗ gende Antwort herausbringen. Der Schornſteinfeger, der ſeiner Sinne kaum maͤchtig war, lehnte ſich gegen die Wand und ant⸗ wortete gar nicht mehr. Wie verſteinert heftete er das Auge auf den Balken, in deſſen Hoͤhlung der Schatz verſteckt lag.

Aergerlich uͤber die fruchtloſen Bemuͤhungen, das Geld zu