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woͤrtchen mehr... Wahrſcheinlich ließ man ſie mit wohluͤberlegter Abſicht im Zimmer bleiben, denn die Richter belauſchten von der Seite jede Gemuͤthsbewegung, die ſich auf ihren Geſichtszuͤgen ab⸗ ſpiegelte.
—„Ihr behauptet ſonach,“ begann der Richter wieder,„daß eure Frau das Geld von ihrer Tante in Holland geerbt habe?“
—„Ja.. Nicht doch, von ihrem Vater ſelig,“ lautete Smets ſchuͤchterne Antwort.
—„Ja und nein? Seid auf der Hut und ſpottet nicht mit der Juſtiz; es moͤchte euch gereuen. Sagt deutlich und ohne Umſchweif, wie ſeid ihr zu dem Gelde gekommen?“
Smet antwortete nicht. Die Unterſuchungsrichter hielten dieſes Schweigen fuͤr berechnet, aber ſie irrten ſich. Der arme Mann war außer ſich vor Angſt und konnte kein Wort herausbringen.
—„Immerhin weiß man,“ fuhr der Richter fort,„daß ihr bei den Nachbarn den Urſprung eures Geldes aufgeklaͤrt habt, indem ihr ausſprengtet, daß ihr es als Vorſchuß auf eine erwartete Erbſchaft empfangen haͤttet.“
—„Ach, lieber Herr,“ ſeufzte Meiſter Smet, ſich die Stirne reibend,„ich weiß es nicht, glaube aber, daß Sie Recht haben.“
Dem Richter ſpielte ein eigenthuͤmliches Laͤcheln mitleidsvollen Scherzes um die Lippen.
—„ Und die empfangene Summe belief ſich gewiß ziemlich hoch? Doch wohl auf einige tauſend Gulden?“
—„Nein, nein, auf ein paar hundert bloß.“
—„Keine Tauſend?“
—„Gewiß weiß ich es freilich nicht.“
—„Sprecht die Wahrheit,“ rief der Richter mit Nachdruck.


