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Das Glück reich zu sein / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von August Scheler
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eſonen vom

wei GengWie iſt es aber zu erklaͤren, daß ihr zwanzig Jahre lang als geringe Handwerksleute gelebt und nun auf einmal die Taſchen und lächelt voller Goldſtuͤcke in den Laͤden herumſtreift, Hunderte von Gulden auf athen. Kleider und Koſtbarkeiten verwendet und ſogar mit dem Gedanken daß ihr umgeht, ein Haus zu miethen, das ihr euch jaͤhrlich an viertauſend m Nachlz Franken koſten laſſen wollt? 3Es hat Jedermann ſeine kleinen Geluͤſte. Ich bin aus gu⸗ ter Familie, und hatte vernommen, daß ich naͤchſtens von meiner 4 kein Ged Tante in Holland, die ſteinreich iſt, eine Erbſchaft anzutreten habe. Dieß brachte mich auf den Gedanken, fernerhin nicht mehr zu ſparen tblütig di und endlich ein Leben zu fuͤhren, wie es meinem Stande ange⸗

meſſen iſt.

Wie viel Geld habt ihr noch in Haͤnden?

Nichts mehr.

Wie das, nichts mehr? Geſtern noch habt ihr dem Be⸗ ſitzer eines Hauſes auf dem Skt. Jakobsmarkt eine Handvoll Goldſtuͤcke gezeigt. Wo ſind dieſe hingekommen?

Wenn ich die verſchenkt haͤtte und nicht zu ſagen fuͤr gut faͤnde, wem?

das konnte

davon bis

wißt, wie

vollen mi lich uu Der Richter ſchuͤttelte unwillig den Kopf und ſagte:

8Ihr ſagt die Wahrheit nicht; ſo ſind wir gezwungen ſie edul euch mit Gewalt zu entlocken. Euer Gatte wird jetzt gleichfalls vor

uns erſcheinen. Gebt aber wohl Acht, daß ihr nicht ein Wort ſprecht, es ſei denn auf meinen Befehl; ſonſt laſſe ich euch fofort ins andere Zimmer fuͤhren.

Zu einem der Gensdarmen ſich wendend, befahl er:

Bringt den Mann herein!

Als der Schornſteinfeger ins Zimmer trat und die Gerichtsleute anſichtig wurde, uͤberfiel ihn ein ſolches Zittern, daß man ihn an den

es nirgend