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ſich's geziemt; einem reichen Mann ſteht der Ernſt gar wohl an. Alles zugleich darf man nicht haben wollen; und am Ende iſt Reichthum doch hoͤher zu ſchaͤtzen, als die muntere Laune, die ich drangeben muß....“
roſt eingefloͤßt zu ha⸗ beu, denn er laͤchelte und rieb ſich die Haͤnde unter behaglichen
Dieſer letztere Gedanke ſchien ihm T
Empfindungen.
Da fuhr ihm ploͤtzlich ein neuer Gedanke durch den Kopf und mit ſanfterem Tone begann er auf's Neue:„Als ich noch ein ſchlichter Handwerker war, da bot ich Alles auf, der armen Wittwe druͤben hinter der Eke aufzuhelfen. Das Mit⸗ leiden mit dem ungluͤcklichen Schickſal ihrer unſchuldigen Kinder ließ mich oft den Wunſch ausſprechen, reicher zu ſein, um mei⸗ nem Herzensdrange dieſem Elend gegenuͤber beſſer Folge leiſten zu koͤnnen. War doch ihr ſeliger Mann mein beſter Freund und auf dem Sterbebett noch verſprach ich ihm, fuͤr ſeine Kin⸗ der Sorge zu tragen.— Nun bin ich geich. Sollte ich mei⸗ nem Verſprechen untreu werden? O nein; wohlzuthun, Werke der Mildthaͤtigkeit zu uͤben, darin, jetzt fuͤhle ich es recht lebendig, beſteht der Genuß des Reichſeins.— Aber was ſoll ich der armen Wittwe ſchenken? Fuͤnfzig Gulden? das iſt zu viel, ſie wuͤrden es nur nutzlos vergeuden, und mir ſelbſt, wenn ich mit meinem Gelde ſo flott umginge, wuͤrde bald gar nichts mehr uͤbrig bleiben. Und wer weiß, ob man mir nicht mit Undank lohnen wuͤrde. Wie, wenn ich es bei zehn Gulden bewenden ließe? Es duͤnkt mir, es waͤre das genug. Sie haben doch noch nie ſo viel Geld beiſammen geſehen. Es iſt ja gefaͤhr⸗ lich, armen Leuten zu viel auf einmal zu reichen; ſie ſind's nicht gewoͤhnt und werden leicht zur Voͤllerei und Traͤgheit
verleite Man¹
etwas! dafur artigen 6 durch's C welchen


