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— und das Ende vom Lied wird ſein, daß ich in meinen alten Tagen noch auf's Stroh gerathe, und vielleicht mein taͤgliches Brod gar erbetteln muß!“
Dieſer Gedanke verſetzte ihn in die truͤbſinnigſte Stimmung und bleichen Antlitzes ſtierte er in dem Zimmer herum:
„Oh, es iſt doch ungluͤcklich,“ begann er wieder,„eine Frau zu beſitzen, die ihre Zunge nicht zu bemeiſtern vermag! Morgen in aller Fruͤhe wird ſie bei der Nachbarſchaft herum⸗ laufen und von ihrer bevorſtehenden Erbſchaft Jedem ein Langes und Breites vorſchwatzen. Mit Tauſenden wird ſie ſich nicht begnuͤgen; gleich von Millionen wird ſie ſprechen, ſo daß bald in der ganzen Stadt nur vom Kaminfeger die Rede ſein wird, der ſo ploͤtzlich reich geworden ſein ſoll. Das wird nothwen⸗ digerweiſe die Diebe anlocken, und uͤber kurz oder lang werden die den ganzen Reichthum davon tragen. Und dann heißt's wieder arm ſein. Wer haͤtte gedacht, daß der Reiche ſolche Angſt und ſolchen Verdruß auszuſtehen habe!“
„Sonderbar!“ fuhr er nach einer Pauſe wieder fort.„Ich war ſonſt immer froͤhlich, wie ein Fiſch im Waſſer und die Leute nannten mich ja wegen meines guten Humors Hans Spaß. Ich wußte Nichts von Sorge und Verdruß; was mir der Herr zukommen ließ, das war mir lieb und recht; ich ſang, ſprang, lachte... Kein Koͤnig, dachte ich, waͤre gluͤcklicher als ich. Und jetzt? Jetzt ſchaudere ich zuſammen vor dem leiſeſten Winde; erſchrecke vor mir ſelber, vor Allem; ich kann nicht ſchlafen; das Herz pocht mir, als ſtuͤnde mir ein fuͤrchterliches Ereigniß bevor... Nun, es wird ſich vielleicht beſſern? mit der Zeit werde ich mich an den Reichthum gewoͤhnen, und wenn ich nicht mehr lache und Spaͤße mache, ſo iſt das ja nur, wie


