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Das Glück reich zu sein / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von August Scheler
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Kopf; das bringt natuͤrlich das Alpdruͤcken. Doch es wird

ſpaͤt, leg dich nur ruhig hin und ſtoͤre mich nicht wieder.“ Frau Smet war wenige Augenblicke darauf wieder einge⸗

Nicht ſo der aufgeregte Schornſteinfeger; der gab ſich

ſchlafen. den Schlaf anzulocken, denn es

nicht einmal die Muͤhe mehr, war ihm jede Luſt dazu vergangen.

Ueber eine halbe Stunde lag er mit offenen Augen da von Polizeikommiſſaͤr und von Raͤubern,

und traͤumte wachend ieg und ſo leiſe als moͤglich ſich

bis er endlich aus dem Bett ſt in ſeine Kleider warf. Dann ſchlich er auf den Fußſpitzen nach der Stelle, wo ein Tiſch ſtand, und ſtoͤrte mit der Hand auf demſelben herum. Ein Seufzer freudiger Ueberraſchung entfuhr ihm, da er Er langte daraus

endlich die Taſche ſeiner Frau habhaft wurde. Trittes

den Kaſtenſchluͤſſel hervor und begab ſich vorſichtigen nach dem untern Zimmer.

Hier ſteckte er ein Licht an, trat an den Kaſten, oͤffnete ihn und betrachtete eine Weile mit ſeligem Geſuͤhl das aufge⸗ ſchichtete Geld. Darauf ſchloß er den Kaſten wieder zu und

ſetzte ſich tieffinnig an den Tiſch, wo er ungefaͤhr folgendes

Selbſtgeſpraͤch hielt:

„Noch liegt es da, Gott ſei Dank!l... Oh, reich ſein, Gold beſitzen, welch ein Gluͤck!.. Aber freilich, es bringt auch Kummer und Sorge, ſtoͤrt Ruhe und Schlaf... Meine Frau iſt hochmuͤthig; es geluͤſtet ſie, in einem großen Haus zu wohnen, reiche Kleider zu tragen, Gold und Diamanten zu kaufen! Pauw iſt jung; er wird den Herrn ſpielen, in Saus und Braus das Geld durchbringen wollen... Und ſo wird

dieſes allmaͤlig dahin ſchmelzen, wie der Schnee an der Sonne

Frall Morge

laufen und begnͦ in de der ſ digerw die de arm ſ ſolchen

5 war Leute Ich n zukom lachte Und erſchr das bevor werde nicht