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Das Glück reich zu sein / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von August Scheler
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auf und horchte mit Schrecken auf dies oder das er gehört zu haben glaubte... Und in Speicher tobten und laͤrmten und piepten ganz nach Herzensluſt, als wohnten ſie noch immer ſich in ihrem Schlummer nicht ſtoͤren

ſprang er wieder jenes Geraͤuſch, der That, die Ratzen auf dem

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bei armen Leuten, die laſſen. Endlich muß es der Schornſteinfeger, nach langem Ab⸗

muͤhen, doch zum wirklichen Schlafe gebracht haben, denn er

ſchnarchte.

Aber allmaͤlig wurde ſein Athem ſein Geiſt von aͤngſtigenden Bildern ge⸗ in's Geſicht und krampfhaft

ſchwerer und hatte etwas

Leidendes, als wuͤrde peinigt. Der Schweiß trat ihm ſpannten ſich alle ſeine Glieder. Ploͤtzlich brach ihm die Sprache aus der hervor und er ſchrie jammervoll: „Nein, nein, es iſt nicht wahr: ich hab' kein Geld. Ai, ai,

beklemmten Bruſt

laßt los; laßt los!“

Seine Frau, die dabei aufwachte, griff ihren Mann beim Arm, ſchuͤttelte ihn heftig und rief:

—„He, Smet, was haſt du? Druͤckt dich ein Alp*) oder

biſt du verruͤckt?“

*) Im Vlaͤmiſchen heißt es woͤrtlich: wirſt du von der Mar beritten? Ueber das deutſche Wort Mar in Nachtmar ſehe man Grimm's Mythologie S. 433. Wir erinnern hier daran, daß es ſich, außer dem engl. nightmare und dem franzöoͤſiſchen cauchemar(die drückende Mar; cauche vom lat. calcare) auch im belgiſch⸗walloniſchen Dialekte erhalten hat, wo man die korrumpirte Form chaude⸗

marke neben chauquemar antrifft. Anm. d. Ueberſ.

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