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Das Glück reich zu sein / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von August Scheler
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kaum Acht auf das, was ich ſage. Vater ſitzt ſo truͤbſinnig da, und ihr auch, Mutter! Ihr ſeid doch nicht krank, will ich hoffen?“

—„Es iſt jetzt an der Zeit, Kurzweile zu treiben,“ er⸗ wiederte Frau Smet mit ernſtem Tone.„Pauw, Junge, weißt du was Neues?— Wir werden erben.“

„Schon wieder?“ rief der Junge mit ſcherzendem Un⸗

glauben.

„Diesmal wird's wahr.“

„Das Liedchen kenne ich gar zu lange her. Ohne Zwei⸗ fel von unſerer Tante in Holland?“

„Wie du ſagſt; von meiner Tante in Holland.“

„Geht, Mutter, ihr habt euch wieder eins aufbinden laſſen. Es iſt nichts daran, nicht wahr, Vater?“

—„Es ſcheint doch, daß es diesmal eine Wahrheit wer⸗ den ſoll,“ antwortete Baes Smet, indem er ſeine Ausſage mit Zunicken bekraͤftigte. 4

—„Nun gut,“ rief Pauw lachend,„dann beſtell' ich mir einſtweilen gleich, bis das Geld einlaͤuft, ein Paar neue Hoſen und ein Dutzend Halskraͤgen.“

Die Alten ſchwiegen und Pauw, daruͤber verwundert, ſagte weiter:

„Aber, Mutter, Vater, dieſe gute Nachricht hat euch ja ganz und gar griesgraͤmig geſtimmt. Laßt doch hoͤren, was habt ihr fuͤr Nachricht bekommen?“

„Ich habe jetzt Kopfweh,“ antwortete der Vater,„das Sprechen faͤllt mir ſchwer; ich will dir lieber morgen Naͤheres mittheilen.“

—„uUnd iſt es wirklich die Erbſchaft jener Tante, nach der man ſchon ſo lange her ſucht und forſcht, als ich auf der Welt bin?“ 3*