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Das Glück reich zu sein / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von August Scheler
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—„Am Wollen ſoll's nicht fehlen,“ bemerkte die Frau die Achſeln zuckend;„aber das Plaudern iſt ein Fehler, den mir meine gute Mutter vererbt hat, die auch nicht immer ihre Zunge in der Gewalt hatte...

—„Himmel, das wird noch ſchlecht, ausfallen, ſehe ich.

—„Wenn einer nach deiner Weiſe reich ſein muͤßte, da reilich ein Ungluͤck, reich zu werden, und ſo magſt

waͤre es j Aber koͤnnen wir

f du mit Recht jammern und ſeufzen.... cht weißmachen, daß wir geerbt haben?

denn den Nachbarn nic Ich habe ja lange genug mit ihnen vom Erben geſprochen.“

Dieſer Gedanke erheiterte ploͤtzlich des Schornſteinfegers Ge⸗ ſicht; nach kurzem Nachdenken aber ſagte er bedenklich:

—„Daß wir geerbt haben? Aber dann erfahren auch die Leute, daß hier viel Geld liegt.“

—„Was thut's?“*

—„Smet, du verlierſt den Verſtand.“ —„Nein, weißt du, was wir ſagen? Daß wir nächſtens erben werden, daß die guͤnſtigſten Berichte von deinem Onkel in Holland eingelaufen ſeien.. ℳ von meiner Tante; und wenn ich jetzt

—„Sage lieber, oder ſonſt was anderes kaufe, ſo

ſchon mir ein neues Kleid koͤnnen doch die fuͤrwitzigen Nachbarn ſich die Sache leicht er⸗ klaͤren... naͤmlich als einen vorlaͤufigen Anſchnitt des erwarte⸗ ten Erbes.“.

—„So laß ich mir's gefallen; es erfaͤhrt wenigſtens Niemand, daß viel Geld bei uns liegt und Jedermann muß

endlich anerkennen, daß du von guter Familie ſtammſt. Aber

imwerhin

Gelde et Gelde⸗ 7

geziemt.

—

Nachbar ſich einf ſchwender

ſchnell! hier vor Der ſodann k waͤre. Tril begann 3 plaudern. Abend; haben u mann ge der Vat — 4) G beſondere bringen,

gehen. das