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Arm, daß du hinſtuͤrzeſt! Du willſt alſo, daß die ganze Nach⸗ barſchaft von unſerm Fund Kunde erhalte?“
—„Ach, Gott!“ ſeufzte die Frau unter dem ſchmerzlichen Druck ihres Mannes,„was faͤhrt dir ſchon wieder durch den Kopf. Du ſchneideſt ja ein Geſicht, als wollteſt du mich auf⸗ freſſen! Wie doch das Geld gleich einen Menſchen veraͤndert. Die fuͤnf und zwanzig Jahre, die wir zuſammen haushalten, habe ich bei dir noch nie ſo blitzende Augen geſehen!“
Als waͤre er uͤber ſein eigenes Aufbrauſen verwundert, der Schornſteinfeger beſaͤnftigte ſich.
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„Nein, liebe Treſe, es war nicht boͤſe gemeint,“ ſprach er, ihren Arm loslaſſend,„aber ich beſchwoͤre dich, ſprich nicht zu laut und mach' keinen Laͤrm... Es fraͤgt ſich nun, was wir mit dem Geld da anfangen?“
—„Was wir damit anfangen? nun, ich denke, wir tragen es hinunter und verſchließen es ſorgfaͤltig im großen Kaſten.“
„Und wenn die Diebe bei uns einbrechen?“
—„Wie ſollten ſich gerade jetzt Diebe bei uns einſtellen? Der Kaſten ſteht vielleicht ſchon hundert Jahre lang in der Ecke und iſt noch Niemand eingefallen, ihn aufzubrechen.“
—„Ei, man kann nicht wiſſen, was geſchehen kann.“
—„Irgendwo muͤſſen wir es doch jedenfalls unterbringen.“
—„Wenn ich es in den Strohſack unſeres Bettes ver⸗ ſteckte?“
—„Man ſieht wohl, Smet, daß du an kein Geld ge⸗ woͤhnt biſt. Meinſt du, die reichen Leute ſtecken ihr Geld in ihre Matratzen? Leg' es nur kuͤhn in den Kaſten; finden wir
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