ſer Haus
malen
Nuͤhe üͤhe werth koment nicht en und die
bleiben?“
in wuͤrdeſt?“
ſergnuͤgen..
tte die Frau. Zeit anfan⸗ den ganzen n du ſelber, in Schat in
ünftiger an⸗
wenden wuͤrde; bin ja von guter Familie!“ frohlockte die Frau. „Ein großes Haus auf dem Kipdorp oder auf dem Meirplatz wuͤrde ich mir kaufen; eine Kutſche und vier Pferde halten und fuͤr den Winter einen Schlitten, Kleider von Seide und Sammt wuͤrde ich anſchaffen, einen Muff und einen Boa...“
—„Was ſagſt du da? Einen Boa? Was iſt das fuͤr ein Ding?“
—„Ein Pelz, den die vornehmen Damen um den Hals tragen.“
—„Ah, ſo einen Schwanz von einer wilden Beſtie?“
—„Ei, das thut gar wohl und nimmt ſich herrlich
aus!... Dann wuͤrde ich Diamanten auf der Bruſt, an den Ohren und Fingern tragen, und hinten an meinem Kleid eine Schleppe, wie die Koͤniginnen in der Komoͤdie— und uͤberall,
wo ich ginge, muͤßte ein Bedienter hinterdrein troddeln... du weißt, ſo ein Kerl mit einem gelben Frack und einer gol⸗ denen Treſſe um den Hut... dann käͤme ich jeden Tag hier durch die Straße, um die Spezereihaͤndlerin vor Aerger und Neid berſten zu machen 4
—„Hoͤre auf, Frau, ich bitte dich!“ rief der Kaminfeger, „ſonſt berſte ich ſelber vor Lachen Seh' mal einer Madame Smet, die Frau Kaminfegerin, wie ſie uͤber die Straße ein⸗ herſtolzirt mit einem Schleppkleid, einem Fuchsſchwanz um den Hals und einem langen Bengel von Kanarienvogel hinter ſich. Wenn du nicht dran biſt, den Rappel zu bekommen, dann gebe ich's auf und du kannſt mich ſelber ins Narrenhaus ſchicken, denn das iſt gewiß, eins von uns hat einen Riß im Gehirn!... Aber hoͤre doch, was das wieder fuͤr ein Trei⸗ ben droben iſt. Wahrhaftig, ſelbſt die Ratzen lachen dich aus!“


