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jeden Monat einige blanke Thaler den ſchwarzen Maͤnnern von der Juſtiz zugeſteckt. Wenn alle dieſe kleinen Suͤmmchen nun beiſammenlaͤgen, ſo machte das meines Beduͤnkens ſchon ein huͤbſches Stuͤck Erbſchaft aus, denn es gehen gar viele Mo⸗ nate auf fuͤnfundzwanzig Jahre. Bis hierher habe ich mich ganz ſtill dabei verhalten und dich gewaͤhren laſſen; aber jetzt iſt Alles ſo teufelstheuer geworden, daß es Zeit wäre, ein bischen kluͤger zu werden. Die Kartoffeln koſten ja, weiß Gott, faſt zwei Franken die Metze; das Fleiſch iſt ſo hoch geſtiegen, daß wir fuͤr den Preis eines gefegten Kamins gerade ſo viel bekommen, daß jeder ein winziges Stuͤckchen auf ſein Brod zer⸗ bröckeln kann,— und gar das Brod, das liebe Brod!“
—„Geh' doch! Was liegt dir daran, was das Brod koſtet!“ ſcherzte Frau Smet.„Wenn nur das Bier nicht auf⸗ ſchlaͤgt...“
—„Nun ja, ſo lange es geht, und ſollten auch die Portionen noch duͤnner werden, bin ich nicht Willens, mich daruͤber abzuhaͤrmen, lieb's Muͤtterchen. Froͤhlichkeit iſt auch gutes Brod! Aber du bringſt mich aus meinem Text. Was ich ſagen wollte, iſt dieſes: du traͤumſt den ganzen lieben Tag von lauter Tanten und Onkeln und von ungeheuern Erbſchaften, die ſie dir zufallen laſſen ſollen. Ich bitte dich, laß doch einmal dieſen Quark fahren; denn es wird von Tag zu Tag bhunter, und ich fuͤrchte, es kommt dir noch gar der Rappel in den
Kopf; und vor lauter hollaͤndiſchen Onkeln und Tanten kannſt
du am Ende deine Tage im Narrenhauſe beſchließen...“
Die Frau ſtand auf und antwortete mit biſſigem Laͤcheln:
„Was man doch Alles von ſeinem eigenen Mann anhoͤren
muß!
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