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unſchuldig hinſtellſt. Geh flink nach Hauſe und laß dich wa⸗ ſchen. Dein Vater iſt dir ſchon lange vorausgegangen; eile dich, ſonſt kriegſt du die Ruthe!“
—„Seht doch das Dragoͤnerchen da, wie das ſtolz und muthig zu Pferde ſitzt,“ ſpottete der Kaminfeger.„Trinchen, du haſt ein gutes Mundwerk. Das Boͤſeſein aber ſteht dir nicht an; es fehlt der Schnurrbart dazu...“
Mit dieſen Worten ſchickte er ſich an, dem Maͤdchen mit ſeinen ſchwarzen Fingern das Geſicht zu bemalen; aber flugs fielen ſie alle uͤber ihn her und riefen:
„Willſt du wohl einhalten, rußiger Aapſchreier, ſchmutziges Negerkind!“ und anderes dergleichen.
Pauw konnte den Laͤrm dieſer rauſchenden Beſchimpfungen, die auf ihn regneten, nicht bewaͤltigen; nachdem er den Kopf geſchuͤttelt, gleichſam um die liebloſen Scheltwoͤrter den Ruͤcken heruntergleiten zu laſſen, rief er auf einmal:
„Holla, ihr Freundinnen alle, laßt mich zuerſt hier der Sache ein Ende machen, dann will ich haſtig nach Hauſe gehen und mich waſchen.— Paßt auf! Eins, zwei, drei?“
Er machte vier bis fuͤnf drollige Spruͤnge und ſchlug mit ſeinem Rußſack ſo heftig um ſich, daß eine ſchwarze Wolke rings in die Luft flog und ſang dazu:
„Singe, ſpringe, Freundchen Pauw, Denn Niemand hat Erbarmen!“
Alle liefen eiligſt auf ihre Rahmen zu und ſtaͤubten die⸗ ſelben mit aͤngſtlicher Sorgfalt wieder rein. Die einen jam⸗ andern lachten
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merten laut auf uͤber den Schelmenſtreich, di
e und waren guter Dinge. Der Kaminfeger inde nach ſeiner Hausthuͤre, und rief den Maͤdchen zu:
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