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Das Glück reich zu sein / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von August Scheler
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Pauw hatte jedoch unter dem Einfluſſe des holden Laͤchelns, as ihm Kaͤthchen beim Anblick der Blumen zugeworfen hatte,

do

von ſeinem ſtuͤrmiſchen Weſen etwas abgelaſſen. Wohl wußte näͤmlich dieſe, daß jener bluͤhende Weißdornzweig, das erſte Ge⸗ ſchenk des lieben Mai, nur ihr zugedacht ſein konnte, und ſo ſtrahlte aus ihren blauen Augen eine ſo herzinnige Dank⸗ barkeit, daß der junge Schornſteinfegergeſell ſelbſt von tiefer Ruͤhrung ergriffen wurde und ihm der Jodler auf den Lippen erloſch.

Aber es dauerte nicht lange und die Heiterkeit verdraͤngte wieder den augenblicklichen Ernſt. Lachend ſagte er zu Kaͤthchen:

Siehſt du, Liebe, ich bin draußen auf den Feldern herum⸗ geſtreift, das heißt Dorf auf, Dorf ab gelaufen und habe mit der Nachtigall um die Wette muſicirt und mich durch das fortwaͤhrende Aap, aap, aap ganz heiſer geſchrieen. Da bin ich nun einer Jungfrau begegnet, und zwar einer gar ſchoͤnen

und holden Jungfrau ja ſo freundlich und liebreich, daß ich beinahe... Aber mache mir doch kein ſo ſaures Geſicht, Kaͤthchen... Die Jungfrau fragte mich zutraulich, ob mir Nie⸗

mand ſo ein bischen ans Herz gewachſen ſei? Schon wollte ich auf dieſe Frage mit Nein antworten, aber es graute mir denn doch vor der Luͤge, und als ich ihr ein ſchuͤchternes Ja zunickte, da fragte ſie weiter, wie denn das Weſen heiße, das

ich lieber ſehe als jedes andere.

Ihr wißt es in der That noch nicht? rief ich.Nun, es iſt ein Maͤdchen bluͤhend wie eine Roſe und ihr Name iſt Kaͤthchen. Gut, erwiederte die ſchoͤne Unbekannte, bringe ihr meinen Gruß und uͤberreiche ihr dieſen Strauß in meinem

Namen...

hau ſe

ſo he

Paur