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kehrenden Lebens. Aber ihre Hoffnung war eitel; nicht die leiſeſte Bewegung ließ ſich ferner wahrnehmen.
Päͤchter Torfs wurde bleich; eine fuͤrchterliche Ueberzeugung ſank ihm in die Seele; er hielt jenes Lebenszeichen fuͤr nichts anderes mehr, als fuͤr die letzten Zuckungen des Todes.
—„Schnell, Lukas,“ rief er,„lauf, was du kannſt, und bringe den Schubkarren her!“
Und mit tiefem Mitleiden ſagte er zu Clara:
„Arme Clara! ungluͤckliches Kind! Gott moͤge dir gnaͤdig ſein!“
Das jammernde Kind ſaß wieder knieend neben ihrem Va⸗ ter und hielt ſchluchzend ſeine eiskalte Hand an ihre Lippen, unter dem fortwaͤhrenden Rufe:„Vater, Vater!“
Lukas kam eiligſt mit dem Schubkarren angelaufen, half ſeinem Vater den empfindungsloſen Koͤrper darauf legen, und zog damit raſch durch den Feldweg, der an der Wohnung des Jan Staers vorbeifuͤhrte.
Das Maͤdchen murmelte wohl einige leiſe Aeußerungen des Dankes, hatte aber nicht mehr die Kraft, deutliche Worte vor⸗ zubringen. Sie ſchaute unverruͤckt auf das bleiche Geſicht ihres Vaters und eempfand von Zeit zu Zeit ein ſo heftiges Schuͤt⸗ teln, daß der alte Torfs, der ſte fuͤhrte, ihre Hand in der ſeinigen zittern fuͤhlte.
Gluͤcklicherweiſe kamen ſie an Staers' Wohnung, ohne Je⸗ mand begegnet zu ſein. Sie nahmen ihn vom Karren und
trugen ihn auf's Bett... Das Maͤdchen ruͤckte einen Stuhl herbei, ſetzte ſich und ließ ihren Kopf auf die Bruſt ihres Vaters fallen... Aber der alte Torfs hielt ſte davon zuruͤck
und forderte ſte auf aufzuſtehen, indem er ſagte:


