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Die Dorf-Plage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von Dr. August Scheler
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13 wie Staers will ich unter den Tiſch trinken. Doch ich glaube gar, ihr ſeid's, der Schalenbeißer, will ſagen Paͤchter Torfs. Ihr, Schlaukopf, wolltet ihn erſt am Montag bezahlen, damit der Vogel des Sonntags nicht ausfliegen moͤge. Gut, daß er noch in ſeiner Kiſte ein kleines Buͤchschen beſaß...

Clara und Lukas ſchrieen laut auf bei dieſen Worten.

Was habt ihr? rief der Vater verwundert.

Oh, abſcheulich! rief ſchmerzvoll der Juͤngling... Mit Clara's Geld; mit den ſauer verdienten Sparpfennigen ſeiner Tochter... Ja, waͤre es nicht Clara's Vater, ich ließe ihn erbarmungslos liegen, floͤhe vor ihm zuruͤck, denn Gott hat ihn verflucht!

Das Maͤdchen, faſt außer ſich vor Beſtuͤrzung, legte ihm die Hand auf den Mund.

Kommt, kommt, rief der Vater, von einer entſetzlichen Angſt gejagt.Wir muͤſſen fort von dieſem Ort. Laßt uns verſuchen, ihn den Huͤgel herunterzutragen. Drunten bei Baes Vlym wollen wir dann einen Schubkarren holen.

Der Greis nahm den ſtarren Koͤrper unter die Arme; Lu⸗ kas faßte ihn bei den Beinen und ſo trugen ſte ihn mit gro⸗ ßer Anſtrengung langſam uͤber die Unebenheiten des Bodens hin⸗ weg, den Huͤgel hinunter.

Clara folgte ſchweigend und bitterlich weinend hinterdrein. Am Fuße des Huͤgels zog Jan Staers auf einmal ſeine Glie⸗ der zuſammen, und ein trockenes Gegurgel drang aus ſeiner Kehle.

Mit freudiger Ueberraſchung legten ſie ihn auf die Erde und verfolgten geſpannt dieſe vermeintlichen Anzeichen des zuruͤck⸗ 9*