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Clara's Vater mußte heftige Nervenkraͤmpfe gelitten haben, ehe er in gaͤnzliche Beſinnungsloſigkeit gerathen war; dies be⸗ zeugte die aufgewuͤhlte Erde zu ſeinen Fuͤßen, ſowie das ab⸗ geriſſene Gras in ſeinen krampfhaft geſchloſſenen Haͤnden. Die Augen waren geſchloſſen, die Lippen blau.
Clara ließ ſich mit einem Schrei auf die Kniee niederfallen, faßte die Haͤnde des Vaters und benetzte ſie mit reichlichen Thraͤnen.
Auch Torfs und ſein Sohn knieten hin, riefen den Hin⸗ geſtreckten beim Namen und zerrten ihn an Kopf und Gliedern; aber es gelang ihnen nicht, das geringſte Gefuͤhl in ſeinem er⸗ ſtarrten Koͤrper zu wecken.
Der Alte ſchuͤttelte bedenklich den Kopf, gebot ſeinem Sohne, ſich ſtill zu verhalten, bog ſodann ſeinen Kopf uͤber die Bruſt des Ungluͤcklichen, um zu horchen, ob er noch athme.
Dieß gab ihm die Ueberzeugung, daß er noch lebe und er ſagte zu Lukas:
„Mach' ihm die Halsbinde los; es wird ihn erleichtern.“
„He, was giebt's da?“ ertoͤnte nun eine Stimme aus dem Gebuͤſche hervor.„Geht eures Weges und laßt doch die Leute ſchlafen!“
„Es iſt der Sandbauer,“ brummte Lukas;„der verdammte Schurke, der Schuld iſt an all' unſerem Ungemach.“
Der Sandbauer hatte ſich mittlerweile auf den Ellbogen geſtuͤtzt und ſchaute mit hoͤhniſcher Neugierde auf das, was in ſeiner Naͤhe vor ſich ging.
„Ja, ruft ſo lange ihr wollt,“ murmelte er auf's Neue. „Er iſt vor morgen fruͤh nicht zu Hauſe. Das will es mit unſer einem aufnehmen im Branntweintrinken! Wohl zehn Kerls
wie gal, Ihr, der noch
„Mi ſeine ihn hat


