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Die Dorf-Plage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von Dr. August Scheler
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Der Greis hob das Maͤdchen von der Erde und ſagte, nach ſeinem Hute greifend:

Wohlan denn, euch zu Liebe, aber es iſt das letzte Mal. Komm, Lukas, wir wollen gehen... Aber laßt mich noch einmal von ihm hoͤren! von ihm oder ſonſt etwas, das ihn nahe oder fern angeht, und ich werde dir zeigen, Lukas, daß ich Meiſter im Haus bin.

Mutter Bethe fand ſich etwas erleichtert, ſetzte, ſich und fing an bitterlich zu weinen, als ſie ihren Mann mit Lukas und Clara hinausgehen ſah.

Der kuͤrzeſte Weg, um zum Huͤgel zu gelangen, wo nach Knops' Angabe Jan Staers liegen mußte, fuͤhrte durch das Dorf, und Clara draͤngte in ihrer liebevollen Haſt den Paͤchter Torfs, dieſe Richtung zu nehmen; aber dieſer zog es vor, quer durch die Felder zu gehen, um nach der Tannenallee zu kommen. Hier nahm er ſeinen gewohnten langſameren Schritt, brach das bisher beobachtete Stillſchweigen und ſagte mit bekuͤmmerter Seele:

Es iſt doch recht ungluͤcklich! Alles war im beſten Gang! Ich hatte ernſtlich daruͤber nachgedacht, wie ich mich zu benehmen habe, um ihn wahrlich wie einen Bruder zu be⸗ handeln, und ihm die Ueberzeugung beizuhpingen, daß er in meiner Wirthſchaft ſo viel gelten ſollte, gße ſelber. Noch vor Oſtern ſolltet ihr getraut werden, Kinder, und in unſerem kleinen Hofe euch niederlaſſen, waͤhrend wir, Jan Staers und ich, auf dem ſteinernen Hofe, wacker darauf zu gearbeitet haͤtten, um euch ein huͤbſches Erbtheil zu hinterlaſſen! Ein wahres Paradies fuͤr uns Alle hatte ich mir ſchon ausgeſonnen... Und dieſer ſinnloſe, ſchwachkoͤpfige Trunkenbold geht hin und ver⸗

Schand

vergeſſe

mich

ja no nicht Gebe

ders