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Die Dorf-Plage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von Dr. August Scheler
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ich gaͤbe, ich weiß nicht was, darum, wenn ihr am wenigſten zaͤhltet, Lukas. Ihr wuͤrdet einen Knipps kriegen, der nicht von Stroh ſein ſoll. Paßt nur auf, Junge, ich habe ihn ſchon zur Hand.

Hiebei zeigte ſie ein dickes Schwefelhoͤlzchen und ſagte:

Seht, das heißt ein Knipps, der ſoll euch die Naſe kneipen, daß ihr zwanzig Geſichter auf einmal ſchneidet.

Iſt's moͤglich? lachte Mutter Bethe.Hol muthwillige Maͤdchen das ſchwerſte Hoͤlzchen aus der Buͤchſe. Wenn ich aber die Verlierende bin?

Dieſer

Ja dann machen wir den Schlitz etwas tiefer. da iſt bloß fuͤr Lukas beſtimmt. Das ſoll ihn lehren, mich ſo zu plagen, wie er am letzten Sonntag gethan.

Nun, nun, aufgemerkt, heißt das Kartenſpielen? be⸗ merkte der alte Torfs.

Es wird mir wahrhaftig fuͤr meine Naſe bange, murmelte Lukas, ſeine Karten beſchauend.Ich glaube, daß man die Karten fuͤr mich ausgeſucht hat. Nichts als Achter und Neuner und keinen einzigen Trumpf!

LTreffzehn! rief der Greis, indem er nach Bauernart

die Karten auf die Tafel ſchlug, als fiele ein Quaderſtein aus aus der Luft. CTreffaß! mir der Stich! frohlockte die Mutter. Herzkoͤnigin! ſagte letztere wieder beim Auswerfen. Ich will nicht kaufen, ſagte Clara,dann kriegt Va⸗ ter Torfs auch einen Stich. Da, Laubneun!.. Und nun an mir. Trumpfneun und fallen... Eins, zwei, drei! Alles fuͤr mich. Lukas hat keinen einzigen Stich. Junge, deine

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