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Die Dorf-Plage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von Dr. August Scheler
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wenn er er ſtatt und ihr euer Lu⸗ iill, weil arauf und lch nach⸗ dem Lum⸗ ters muß zu ma⸗ den, ſo daß am ein Paar . Clara, en; nicht, er genug, n Dienſt⸗ man ſich auch gut ppelt wie⸗ wir unſer ur Arbeit ſchlechten ien Thier ja kaum rbeit ver⸗

ſchen Holz⸗

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richtet, als unſeres! Auch die Kuͤhe, wenn ihr die nicht pflegt und beſorgt, als waͤren ſie eure eigenen Kinder, dann geht's hinter ſich mit euerer Wirthſchaft. Die Kuͤhe, merkt euch das, ſind die Grundpfeiler eines Pachthofs und man muß darauf be⸗ dacht ſein, ſo viel daraus zu ziehen, als ſich daraus ziehen

laͤßt, ſie dabei aber immer geſund und ſtark zu erhalten ſu⸗

chen. Ich werde euch das Naͤhere daruͤber einmal im Stalle ſelbſt lehren. Ich habe unſern Paſtor einmal predigen hoͤren, ich weiß nicht mehr uͤber welchen Text, aber es war von den Goͤtzenbildern einiger Voͤlker der alten Zeiten die Rede. Da gab es nun welche, die die Sonne oder den Mond, andere, die einen Elephanten oder einen Vogel oder ſonſt was Anderes anbeteten; aber es gab auch ein Land, wo die Leute glaub⸗ ten, Kuͤhe und Ochſen ſeien Goͤtter, und ſte aus Ehrfurcht nicht zu ſchlachten ſich getrauten. Als ich das hoͤrte, wollte es mir duͤnken, dieſe Leute ſeien nicht recht bei Verſtand geweſen, aber am Ende haben ſie doch ſo Unrecht nicht gehabt... Denn ſeht, Clara, die Kuh iſt die Koͤnigin aller Thiere und die Wohlthaͤterin der Menſchen. Ohne die Kuh iſt kein Ackerbau moͤglich, und die Menſchen wie es ia auch wirklich in ge

wiſſen Laͤndern geſchieht wuͤrden einander auffreſſen, wenn

Gott die Kuh nicht geſchaffen haͤtte... Aber Clara, wie wird euch? Ich glaube gar, ihr weint?

Ach, es iſt Nichts, ſtammelte das Maͤdchen,ich denke an mein armes weißes Muͤtterchen, das uns ſo lange ernaͤhrt und dann zuletzt zum Danke vor der Zeit hat ſterben muͤſſen. Ja, was ihr da geſagt, iſt wohl wahr, Mutter Bethe.

Alſo ihr habt doch auf das, was ich euch geſagt, Acht gegeben; es wollte mir ſcheinen, ihr ſeid zerſtreut ge⸗