Bu komme er damit aftig über der weiß ſeil ſchnell
Und wer ver⸗
dazu einen
heute für
ſchen plau⸗
ſpazieren ar anfäͤngt, em Truͤb⸗
heute an weit offen
—„Ach nein, Mutter Bethe; er iſt bloß ein wenig uͤber die Felder gegangen, um friſche Luft zu ſchoͤpfen. Vor den Schenken darf euch nicht bange ſein. Wenn mein Vater haͤtte trinken wollen, jeden Tag haͤtte er Gelegenheit dazu gehabt; aber ſeid uͤberzeugt, er haͤlt feſt bei ſeinem Vorſatz... und wenn es jetzt ein bischen heller wird in ſeinem Gemuͤthe, dann zweifle ich nicht, daß er fuͤr immer von dieſem unſeligen Fehler ge⸗ heilt iſt.“
„Ich glaube auch, daß Alles im beſten Gange iſt. Mag vielleicht auch dieß oder jenes noch dazwiſchen kommen, Lukas wird nicht ablaſſen, bis er... bis ich euch meine Tochter nen⸗ nen kann. Seht ihr, von außen ſieht Lukas ſeinem Vater nicht ſonderlich gleich; aber von innen, da ſind ſie beide uͤber einen Kamm geſchoren worden. Lukas, ſollte man meinen, iſt fromm und ſanft und geduldig, wie ein Kind; aber glaubt mir, Clara, es ſitzt ihm ein harter Kopf auf den Schultern; und er, ſo gut als ſein Vater, wenn er ſich etwas vorgenommen, das er fuͤr gut erachtet, da moͤgt ihr ſchwatzen und treiben wie ihr wollt, er laͤßt ſich nicht davon abbringen, bis die Sache nach ſeinem Kopfe ausgefuͤhrt worden. Die Torfs alle ſind etwas ſtarrkoͤpfig: es liegt das im Blute der Familie.“
„Aber, Mutter Torfs, Lukas wollte doch hier ſein nach der Kirche, wo bleibt er denn ſo lange?“
—„Er iſt mit ſeinem Vater nach der Sankt⸗Georgs⸗ Gilde gegangen; man haͤlt dort Sitzung und ſte werden beide wohl noch ein Stuͤndchen ausbleiben.“
„Ich habe mir ſagen laſſen, daß man Torfs in der Gilde zum Dekan waͤhlen wolle. Iſt's wahr?“ 3
—„Es ſcheint ſo, aber Torfs wird's ausſchlagen. Er
Die Dorfplage. 8


