Druckschrift 
Die Dorf-Plage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von Dr. August Scheler
Einzelbild herunterladen

110

den? Ich beklag' euch von Herzen; denn ihr moͤgt bei ihm tuͤchtig zu ſchwitzen bekommen... und euren Branntwein. mit dem Eimer aus dem Brunnen heraufziehen!

Jan Staers, blieb waͤhrend dieſer hoͤhniſchen Reden unver⸗ ruͤckt auf ſeinem Stuhle ſitzen; doch aͤußerte ſich die Wirkung derſelben um ſo heftiger in ſeinen Geſichtszuͤgen. Auch konnte man bemerken, wie der genoſſene Branntwein ihm eine Feuer⸗ gluth in den Kopf zu jagen anfing und ſeine Blaͤſſe war bald von einer waͤrmeren Faͤrbung verdraͤngt.

Lebt wohl, ſagte nun der Sandbauer im Weggehen. Sagt eurem Baes*), dem Filzen, daß ich ihn vierfach verlache, und wenn er auch Paͤchter des ſteinernen Hofes geworden.

Jan Staers ſprang auf und hielt noch an der Thuͤre den Sandbauer zuruͤck..

Wartet ein wenig, rief er heiſeren Tons, indem er ſich uͤber die Kiſte vorbeugte,ich gehe mit euch und will euch die Flaſche bezahlen; aber droben imBunten Ochſen.

Das heißt einmal vernuͤnftig geſprochen! Ah, ihr habt Geld, wie es ſcheint? Und das gar in einer Kiſte? Laßt ſehen! Teufel, Silberſtuͤcke gar! 4

Kommt, kommt! rief Jan Staers, dem Sandbauer vorauseilend. Aber auf der Schwelle der Hausthuͤre ſchoß ihm noch ein Gedanke in die Quere, der ihn zuruͤckhielt; vielleicht ſah er das Bild ſeiner Tochter vor ſeinem verduͤſterten Geiſte aufſteigen, wie ſie ihn inſtaͤndig flehte um Mitleid fuͤr ſie und fuͤr ihn.

*) Baes iſt ein belgiſcher Ausdruck, unter dem man den Herrn des Hauſes, hauptſaͤchlich den Eigenthuͤmer eines Wirthshauſes verſteht.

Er ihn Raſe bemerkt weit und

Der Achem: dauft abe

ſieß

gut. ßen die! licher Me kann, oh dr.2 ſum, be Da Kameraden hinter der Eine Schwarme Felder na zu Ende. Auch heiteren Ah ſelbſt; fm endli Schwerm Arbeit g tuch vor