Druckschrift 
Die Dorf-Plage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von Dr. August Scheler
Einzelbild herunterladen

amit! he ſtieß den

n Grenze

Seufzer,

te Flaſche derung.

mir die a Staers t.

as babbelt ſollt ihr ihr mich Ah, es iſt ie Lippen g in den den hal⸗

ihn nicht

klas Grils

109

heiße! Stehlen iſt ſtehlen; und den Sus*), haben ſie auf ſechs Monate aufs Trockene geſetzt, weil er ein Brod von zwanzig Centen auf der Auslage eines Baͤckers gefunden hatte. Das merkt euch, Bruder Jan!

Grils wollte gehen, doch an der Thuͤre wandte er ſich noch um und fragte:

Ihr werdet bezahlen, nicht wahr? Dann bleiben wir gute Freunde... Jan Staers, was ſeid ihr ſcheußlich anzu⸗ ſehen, mit euren großen glaſtgen Augen. Wuͤßte man nicht, woher das koͤmmt, man liefe vor euch davon wie vor einem wuͤthenden Hund. Der Teufel, der in der Kirche auf dem Ge⸗ maͤlde des letzten Gerichtes abgemalt iſt und ihr, ihr gleicht einander wie zwei Tropfen Branntwein... wollte ſagen, zwei Tropfen Waſſer... Aber Jan, ich vergaß noch zu fragen: iſt's wahr, was ſie imWeißen Kalb geſagt haben, der Schalen⸗ beißer habe den ſteinernen Hof in Pacht genommen und ihr wuͤrdet bei ihm als Knecht in Dienſte treten?... Auf eurem eigenen Grund... daß heißt eigen geweſenen Grund. Ja, waͤre das Woͤrtchen geweſen nicht, was hätten wir noch fuͤr huͤbſche Metallſcheibchen, die nunmehr verflogen ſind. Alſo das Gleichniß des Paſtors, auf das ihr immer ſo gewaltig losdon⸗ nertet, wenn euch der Wind von hinten kam, waͤre denn doch noch zur Wahrheit geworden? Die Lehmhuͤtte hat alſo am Ende den ſteinernen Hof wirklich aufgefreſſen? Ah, unſer Herr Paſtor iſt halt doch ein geſcheidter Mann: auf fuͤnfzehn Jahre ſagt er einem die Zukunft vorher. Alſo wirklich, ihr ſeid ein Knecht des Pfennigfuchſers, des knickerigen Haarſpalters gewor⸗

*) Flaͤmiſche Verkuͤrzung von Franciscus(Frangois).