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oft genug gemunkelt im„Weißen Kalbe“; ihr koͤnntet die Ruthe kriegen; der Schalenbeißer jagt euch aus dem Dienſte, wenn ihr noch einen einzigen Tropfen...“
—„Her, her damit!“ heulte Jan Staers bei dieſer gif⸗ tigen Stichrede und haſchte gierig nach der Flaſche.
„Aber halt, Bruder, holla!“ ſchrie der Andere, in⸗ dem er ihm durchs Zimmer nachlief,„nur einen Schluck, hab' ich geſagt, ich kenne euch von alten Zeiten her und weiß recht gut, daß eurem Maule der Boden gebricht. Zuruͤck damit! he, zuruͤck!“
Jan Staers hielt die Flaſche an den Mund und ſtieß den Sandbauer gewaltſam von ſich weg.
Ein neuer Kampf wurde noch an dieſer aͤußerſten Grenze durchgemacht, bis daß Staers endlich unter ſchwerem Seufzer, erſchoͤpft auf den Stuhl niederfiel.
Der Sandbauer betrachtete nun abwechſelnd die leere Flaſche und ſeinen ermatteten Kameraden mit ſtummer Verwunderung.
—„Oh, geht von hinnen, Teufel, ihr habt mir die Seele geſtohlen, meine Tochter ermordet!“ klagte Jan Staers außer ſich und von ſchrecklicher Reue wie zerſchmettert.
—„Vortrefflich!“ murrte der Sandbauer.„Was babbelt ihr mir da vor? Fortjagen wollt ihr mich? Bezahlen ſollt ihr mir dieſen verfluchten Streich. Am hellen Tage habt ihr mich hier angefallen, mich wie in einer Wuͤſte beſtohlen.— Ah, es iſt euch ſchlecht bekommen; ihr ſeid boͤſe, daß ihr euch die Lippen daran verbrannt habt!... Ich gehe jetzt auf den Berg in den „Bunten Ochſen“ und trinke dort auf eure Rechnung den hal⸗ ben Liter, den ihr mir ſchuldig ſeid, und wollt ihr ihn nicht bezahlen, ſo lade ich euch vor Gericht, ſo wahr ich Klas Grils
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