troͤſtlichen
och immer ſah es ihr . 9
ef ſi ſich zu
(Kanne auf
rocken und unter dem
zu ihrem Bsſes Doſes auf düſtern Ge⸗ 0 ſchlinm,
auer, ohne geſtern ſo h vor lau⸗ ihr denn zuſammen⸗ olltet; Ja, ich ſah die mir ausge⸗ hraͤnen aus ken ſahet? wie man
den. Und
hr fuͤr ſie
uͤber; ſie wonniger
61
Ueberraſchung. Jetzt ſitzt ſte wieder zwiſchen den vier ſtum⸗ men Mauern des ſteinernen Hofes und reißt ſich vielleicht die Haare aus vor Verzweiflung!“
Nach einer Weile fuhr er mit noch heftigerer Aufregung fort:
„Und eine ganze Nacht davon traͤumen; nicht ſchlafen konnen vor Freude, hundertmal aufſpringen, um zu ſehen, ob die Sonne des erſehnten Tages noch nicht aufſteige; ſein Herz beben fuͤhlen, ſingen, tanzen, den Verſtand faſt verlieren... und dann endlich wie ein Meſſer, das ins warme Herz ſchneidet, den Vater ausrufen hoͤren:„Keine Hoffnung mehr! Es iſt aus, aus fuͤr immer!— Seht, Mutter, ihr moͤgt es glauben oder nicht, aber ſo etwas iſt ſtark genug, um einen in's Grab zu bringen!“
—„Aber Lukas, du biſt auch gar ſo ein halsſtarriger Junge,“ ſprach die Mutter verdrießlich.„Warum willſt du nicht auf meine Worte merken? Laß nur einmal des Vaters Gram ſich abkuͤhlen und es wird ſich ſchon noch gut wenden. Waͤrſt du an ſeiner Stelle, du wuͤrdeſt vielleicht noch muthloſer ſein, als er. Stelle dich nur recht in ſeine Lage: er geht zu Jan Staers, um ihm im Drange ſeines guten Herzens Antraͤge zu machen, die vielleicht unſererſeits nicht ſehr uͤberlegt und rathſam waren. Aber es iſt ihm darum zu thun, ihn zu retten und Clara gluͤcklich zu machen. Und was erhaͤlt er zur Antwort?„Nei⸗ diger Knicker, haͤßlicher Schalbeißer!“ toͤnt's ihm entgegen. Zur Thuͤre will man ihn hinausſchmeißen und droht ihm mit Pruͤ⸗ geln! Lukas, es iſt doch dein Vater und du ſollteſt fuͤhlen, daß er Gruͤnde hat, gerechte Gruͤnde, erbittert zu ſein!“
„Liebe Mutter, das fuͤhle ich recht wohl,“ rief Lukas aus,


