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richt Rechenſchaft fordern wird uͤber das, was ihr fuͤr euer ar⸗ mes Kind gethan habt!“
Der ſtolze, nachdruͤckliche Ton des Greiſes— vielleicht auch der dicke Knotenſtock— hatten Jan Staers anfaͤnglich betroffen und zuruͤckgehalten und er horchte mit ſpoͤttiſcher Miene auf ſeine Rede. Am Ende jedoch verletzten ihn die bitteren Vorwuͤrfe aufs blutigſte.
Schnaubend vor Wuth lief er mit den zwei vorgehaltenen Faͤuſten auf den alten Mann los. Doch dieſer war, noch ehe er ihn erreicht, zur Thuͤre hinausgetreten und befand ſich ſchon auf der Straße, auf der eben einige Leute voruͤbergingen.
Jan Staers warf ihm noch eine Tracht Scheltworte nach,
und ſchlug dann die Hausthuͤre ſo gewaltig hinter ſich zu, daß
ein Stuͤck davon losbrach.
Etwa hundert Schritte davon warteten Lukas und Clara in angſtvoller Spannung. Der Laͤrm des Zwiſtes hatte ſie ſchon mit Schrecken geſchlagen; doch als ſie den alten Mann mit bleichem Geſicht, mit blitzenden Augen und geballten Faͤu⸗ ſten herannahen ſahen, fanden ſie kaum die Kraft, ihn unter ihren Thraͤnen zu fragen, wie es ihm ergangen ſei.
—„Laßt mich in Ruhe“ murrte Torfs,„ich bin ſchrecklich aufgeregt und das Blut kocht mir in den Adern. Es iſt mir, als ob ich krank werden wuͤrde: ein Schlagfluß vielleicht! Ach liebe Kinder, es iſt keine Hoffnung mehr fuͤr euch vorhanden! Es iſt aus, aus fuͤr immer!“
Sich die Haare zerraufend folgte Lukas ſeinem Vater; Clara ſchritt ihm zur Seite bitterlich weinend. Kurz darauf oͤffnete ſich die Thuͤre des ſteinernen Hofes
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