A wüchſe. n, gleich⸗
varten und
ttig ausein⸗ Pieh kann ihr wür⸗ h dennoch rt meinen hafen und uud bringe ites Pferd
ach ſo diel
Ihr ſelber rend Lukas me greifen wuͤrdet ihr fuͤhlen in reundſchaft⸗ und ſorg⸗ ollens von
5⁵5
dem Uebel befreit, das die Urſache von all eurem Herzeleid geworden, ſo werdet ihr noch Gott danken fuͤr ſeine Guͤte, Nachbar Jan.— Clara, die ſonſt nichts als Elend zu erwar⸗ ten haͤtte, wird ihrerſeits an meinem Sohne einen tuͤchtigen und tugendſamen Ehemann finden und bis ans Ende ihres Lebens gluͤcklich mit ihm leben.— Nun denn, ſtimmt ihr in meinen Vorſchlag ein? Und zwar vollkommen, ohne Abaͤnderung?“
Jan Staers, dem der Kopf vom langen Aufmerken zu ſchwindeln anfing, hatte ſich wahrſcheinlich uͤber den Sinn des Antrags getaͤuſcht; denn er ſtand froͤhlich auf und wollte dem alten Torfs um den Hals fallen; doch dieſer trat mit bedenk⸗ lichem Zweifel zuruͤck und wandte den Nachbar ſanft von ſich ab.
Nichtsdeſtoweniger griff ihn Staers bei beiden Haͤnden und rief:
„Ihr ſeid ein braver Mann, daß ihr eurem Naͤchſten ſo edelmuͤthig beiſteht. Es war Zeit in der That; denn es fing an, recht duͤſter um mich zu werden... Setzt nur immer euer Pferd und eure Kuͤhe in meinen Stall, ich gebe euch freie Wohnung; wir greifen beide tuͤchtig ans Werk und theilen bruͤderlich den Ertrag. Das heißt, duͤnkt mich, vernuͤnftig und ehrlich geſprochen.“
Verdrießlich das Haupt ſchuͤttelnd bemerkte der alte Torfs:
—„Ihr habt mich nicht recht verſtanden; ſo wie ich es meine, ſo werde ich fortan der Paͤchter hier ſein.“
—„Wie? was ſagt ihr?“ fuhr Staers bruͤllend auf. „Ihr wollt der Paͤchter auf dem ſteinernen Hofe ſein?— Und ich?“
—„Ihr wohnet bei mir, und wenn ihr zu arbeiten Luſt haͤttet, ſo wuͤrde ich euch dafuͤr bezahlen. Solltet ihr es in⸗


