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—„Aber, Vater Torfs, ihr ſchneidet wohl auf! Ihr ſprecht ja von Geld, als ob es euch auf dem Buckel wuͤchſe. Habt ihr etwa einen Schatz gefunden.. oder geſtohlen, gleich⸗ viel. Doch werdet nicht boͤſe; iſt blos eine Redensart; ich mein' es nicht ſo. Nun, wovon ſprachen wir doch?... Ach, richtig, ihr wollt mir alſo Geld, viel Geld vorſchießen,... damit euer Sohn meine Clara heirathen moͤge. Nun, mir iſt's recht; da habt ihr meine Hand; ſchlagt zu! Lukas mag zu uns ziehen und arbeiten... an Grund fehlt's nicht. Warum zieht ihr eure Hand ein? wo hapert's noch?“
Der Greis ließ eine Weile auf die Antwort warten und ſprach dann:
„So geht's nicht. Laßt mich frei und aufrichtig ausein⸗ anderſetzen, wie ich es meine. Ohne Pferde und Vieh kann dieſer Hof doch nicht bebaut werden; mein Sohn und ihr wuͤr⸗ det euch fruchtlos zu Tode arbeiten und es ließe ſich dennoch nicht die Haͤlfte des Zinſes herausziehen. Alſo hoͤrt meinen Vorſchlag:— ich habe ein wenig Geld im Sparhafen und ziemlich viel Kredit; ſo uͤbernehme ich euren Pacht, uud bringe
mein Pferd und meine vier Kuͤhe mit. Ein zweites Pferd
kaufe ich ſogleich und werde mir auch nach und nach ſo viel Vieh anſchaffen, als es das Grundſtuͤck erfordert. Ihr ſelber bleibt mit uns auf dem ſteinernen Hofe wohnen, waͤhrend Lukas und Clara, denen ich ebenfalls kraͤftig unter die Arme greifen werde, mein gegenwaͤrtiges Guͤtchen beziehen. So wuͤrdet ihr keine Sorgen mehr haben und gewiß euch behaglich fuͤhlen in einer Wohnung, in der meine Frau und ich durch freundſchaft⸗ liche Pflege und gutes Beiſpiel euch das Leben ſuͤß und ſorg⸗ los zu machen bemuͤht ſein werden. Und ſeid ihr vollens von
brüͤderlic
dem lleo⸗ geworden Nachbar
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