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Der alte Torfs hielt mit großer Muͤhe an ſich, um ſeine Entruͤſtung nicht ausbrechen zu laſſen; er klemmte die Lippen zuſammen und es zitterte ihm die Hand an der Seite. Mit ruhigem aber bitterem Ernſte ſprach er:
—„FEinſt wart ihr allerdings ein wohlhabender Paͤchter, und ich war ein armer Ochſenbauer; aber weder ihr noch ich find jetzt noch, was wir einſtmals geweſen.“
—„Ich koͤnnte mich aͤrgern,“ bemerkte Jan Staers ſpoͤt⸗ telnd,„aber ich will mir jetzt kein boͤſes Blut machen. Alſo auch ihr bildet euch ein, ich ſei ganz und gar auf dem Hund? Nachbar Torfs, ihr ſollt noch die Augen aufſperren; wer zu⸗ letzt lacht, lacht am beſten!“ 2
Es ſchien dem Greis, als ob die Augen ſeines Nachbars immer gluͤhender wuͤrden; ſein Geſicht und ſeine Geberden hat⸗ ten etwas ſo Sonderbares, daß er zu zweifeln anfing, ob Clara's Vater nicht dieſen Morgen ſchon zu viel dem Glaͤschen zugeſprochen habe.
In dieſer Meinung wollte er aufbrechen und ſein Vorhaben vorlaͤufig aufgeben, aber er dachte an ſeinen Sohn, an die arme Clara, an die Unmoͤglichkeit, die Sache laͤnger hinauszu⸗ ſchieben; er ſetzte ſich wieder und ſagte ſtolz und entſchieden:
—„Ihr moͤgt mich unterbrechen oder nicht; meine Sache will ich bis zu Ende vortragen. Im Namen eures Kindes be⸗ ſchwoͤre ich euch, hoͤrt mich mit Gelaſſenheit an....
—„So fahrt doch fort, ich hoͤre ja.“
—„Seht, Nachbar, es fuͤhrt zu Nichts, mich hinters Licht fuͤhren zu wollen; ich kenne den Zuſtand eurer Sachen ganz genau; weiß alſo recht wohl, daß man euch heute oder
morgen aus eurem Hofe vertreibt, wofern ihr den ruͤckſtaͤndigen
ich ſeine
einem da
Unwillen
Jan E uch auſamme
Sohnes rure ga noch bg bzzahle


