Druckschrift 
Die Dorf-Plage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von Dr. August Scheler
Einzelbild herunterladen

länger hier zur Thuͤre

rfs,“ ſprach bos geneint;

nicht unter⸗ llegen habe; wenn ich zu

tbreche, ſoll

ie Rede, der r Zunge lag,

he:

Sie gluͤck⸗ enn ihr ſeid ng mit den -ruͤckgedraͤng⸗ es Leben...

ringen will.

51 Clara iſt ein wackeres, fleißiges Maͤdchen, ſal verdient und es waͤre wahrhafti ein neues Elend bevorſtaͤnde, machende Schmach ihr jede Ho benehmen ſollte...“

das ein beſſeres Schick⸗ ꝗg beklagenswerth, wenn ihr wenn eine nicht wieder gut zu ffnung auf ein gluͤcklicheres Leben

—„Was ſprecht ihr da fuͤr naͤrriſches Zeug?“ brummte Staers mit flammendem Auge.„Schmach, was fuͤr eine Schmach?“

—„Noch ein Paar Worte; bis dahin unterbrecht mich nicht,“ fuhr der Greis fort.„Ihr kennt meinen Sohn Lukas; auch er iſt ein braver Junge, der vom Morgen bis zum Abend ſein gutes Stuͤck wegzuarbeiten verſteht.“

„Glaub's wohl; wozu waͤre er

chen, wenn er nicht arbeitete?“

—„Nun ſcheint es, Nachbar, daß ſich die beiden jungen Leutchen ſchon ſeit laͤngerer Zeit lieben, und...

—„Und, und,“ ſcherzte der Andere.

—„Und ich komme, in der Abſicht fuͤr L eurer Tochter anzuhalten.“

Jan Staers lachte hell auf zum großen Aerger des alten Torfs, der ſich offenbar dadurch tief verletzt fuͤhlte, denn er

heftete die Augen mit ernſtem Ausdruck auf ſeinen Nachbar und bemerkte:

denn auch zu gebrau⸗

ukas um die Hand

„Ich glaube, daß an dem, was ich euch eben vorge⸗ ſchlagen, gar Nichts Laͤcherliches zu finden iſt.

—„Nichts Laͤcherliches?“ rief der Andere.„Was ſetzt ihr euch in den Kopf? die Tochter des Paͤchters Staers ſoll den Sohn des Ochſenbaͤuerchen heirathen! Ihr ſteckt die Hoͤrner gar zu hoch, Vater Torfs: Gott ſei gelobt, ſo ſchlecht ſieht es mit mir noch nicht aus.“

4*