50
handeln habe, iſt ſehr ernſter Natur und erheiſcht eine ſorg⸗ faͤltige Ueberlegung. Ihr erlaubt doch, daß ich mich ſetze?“
„Was liegt mir daran, ob ihr ſitzt oder ſteht?“ ant⸗ wortete Staers.„Aber ſputet euch, denn ich muß in die Stadt und habe nicht zu viel Zeit uͤbrig. All dies Taͤndeln und Saͤu⸗ men macht mich ungeduldig und ſchon ſttzt mir der Schweiß auf der Stirn.“
—„Es iſt ſonach gar nicht noͤthig, daß ich laͤnger hier verweile,“ ſagte aͤrgerlich der alte Mann, indem er ſich zur Thuͤre wandte, als wollte er das Zimmer verlaſſen.
—„Nun, nun, ſetzt euch nieder, Nachbar Torfs,“ ſprach Staers mit freundlicherem Geſicht.„Es war nicht boͤs gemeint; laßt hoͤren, was iſt euer Verlangen?“
—„Darf ich darauf rechnen, daß ihr mich nicht unter⸗ brecht; ich ſpreche gern allein, wenn ich etwas darzulegen habe; aber ich kann dann auch um ſo beſſer ſchweigen, wenn ich zu
74
Ende bin.. —„So ſprecht doch; wenn ich euch unterbreche, ſoll
mich...
—„Nicht noͤthig,“ fiel ihm der Greis in die Rede, der dem Ausſprechen des Fluchwortes, das ihm auf der Zunge lag, zuvorkommen wollte.
Er ſetzte ſich und ſprach mit imponirender Ruhe:
—„Staers, ihr habt ein Kind, eine Tochter. Sie gluͤck⸗ lich zu wiſſen, darf euch nicht gleichguͤltig ſein; denn ihr ſeid Vater.— Stets hier einſam, ohne alle Beruͤhrung mit den Leuten verweilend, zehrt ſie ſich auf in ihrem ſtill zuruͤckgedraͤng⸗ ten Verdruß und fuͤhrt ein nicht gar beneidenswuͤrdiges Leben...
Nehmt alſo nicht fuͤr ungut, was ich nun vorbringen will.
Elara iſt verdie
al in neues machende hemehmen Staers mi nicht, fu auch er if ſein gutes
chen, wenl
— 7
geutchen ſe
eurer Toch
Jan Korfs, d heftete di bemerkte. ſclagen,
auch in d Sohn des a hoch, nit noch


