Druckschrift 
Die Dorf-Plage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von Dr. August Scheler
Einzelbild herunterladen

er W

Welt

uswerfen

ffäͤltig. freudig, i zwanzig i geſtern Rreuzwege nte fuͤnf⸗ Warum „es war rüͤckbekom⸗ mich wie⸗

es ſind nach der uͤberbrin⸗ Wirths⸗ en, wenn Niemand und ſeine ohl, dem eit Jahren zerſchnei⸗ Aber, ich und Kopf em Leben Brannt⸗

49

Mein Name iſt Geldes werth und ich werde wohl ein Pferd und ein Paar Kuͤhe auf Borg mir verſchaffen. Inzwiſchen wird mit Korn und Holz ein Handel angelegt und bei verſtaͤndi⸗ ger Einrichtung wirxd es mir wohl gelingen, die haͤmiſchen Neider und Anklaͤger zum Schweigen zu bringen... Aber wen ſehe ich dort kommen? Den Schalbeißer mit ſeinem ſcheinhei⸗ ligen Geſicht. Wie waͤr's, wenn ich ihn zur Thuͤre hinaus⸗ wuͤrfe? Doch nein, ich habe ja der Clara verſprochen, ihm mit Freundſchaft zu begegnen. So komme er denn; ich will, als ein guter Junge, den Knauſer ausreden laſſen: eine luſtige Geſchichte!...“

Mit einem Ausdruck ſpoͤttiſchen Hochmuthes ſah er den alten Torfs ins Zimmer treten und ſpreizte ſich vornehm in ſeinem Stuhle, als waͤre er ein großer Herr, der einen Bett⸗ ler empfaͤngt.

Paͤchter Torfs konnte ſich eines Anflugs von Zorn nicht erwehren, als er, waͤhrend des Gruͤßens, den Blick auf Jan Staers fallen ließ; denn er ſah, wie ſeltſam ſeine Augen fun⸗ kelten und wie hochroth ſein Geſtcht war.

Dennoch naͤherte er ſich freundlich zu ihm und ſagte:

—„Raͤchter Staers, ich bin hieher gekommen, um euch um Etwas zu bitten und zugleich um euch einen Vorſchlag zu thun. Seid ihr bereit, mich in aller Ruhe anzuhoͤren?“

„In aller Ruhe? was wollt ihr damit ſagen?“ fragte

Staers biſſig;„glaubt ihr etwa, daß ich nicht recht bei Ver⸗ ſtande bin?“.

Der Greis ſchuͤttelte verdrießlich den Kopf und fuhr fort:

„Es ſollte mir leid thun, wenn ich euch etwas Unan⸗

genehmes geſagt habe. Aber das, was ich mit euch zu ver⸗ Die Dorfplage. 4

das wird